Nicolas und Laura Müller aus München sind immer noch geschockt: Kurz vor Weihnachten, genau ein Jahr nach ihrem Einzug, hat die Vermieterin ihre Indexmiete aus dem Stand um zehn Prozent erhöht. Ausgerechnet in der Phase, als die Inflationsrate einen Rekordstand erreichte. Seit Februar muss das junge Paar monatlich 178 Euro mehr für die ohnehin schon teure Altbauwohnung aufbringen - zusätzlich zu den steigenden Ausgaben für Lebensmittel, Sprit, Gas, Strom.
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Mieter mit einem an die Inflationsrate gekoppelten Vertrag fürchten Erhöhungen. Wie man sich dagegen wehren kann.
Von Berrit Gräber
