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Home-Office:Platz schaffen, Licht machen

Platz in der Ecke oder im Flur: Anlehn-Schreibtisch der Hamburger Firma "das kleine b".

(Foto: das kleine b)

Noch mehr Menschen sollen in den kommenden Monaten von zu Hause aus arbeiten - anderen fällt dort schon längst die Decke auf den Laptop. Höchste Zeit für einige Veränderungen im heimischen Büro.

Von Max Scharnigg

Das Zeitgefühl trainieren

Egal, wie langweilig es war, im alten Büroleben markierten aufregend viele unterschiedliche Stationen den Tagesverlauf: Schreibtisch, Besprechungsraum, Kantine, Besuche in div. Abteilungen, Aufzug, Flurplaudern, Cafeteria. Hin- und Rückweg gaben dem Joballtag zusätzlich Kontur und dienten als Schalter zwischen Arbeit und Privatleben. Im Home-Office entfällt das, alles findet am gleichen Ort statt. Anfangs erschien das durchaus praktisch, aber die andauernde Einheit von Zeit, Ort und Arbeitshandlung kann einen auch zermürben: An manchen Tagen kommt man mental gar nicht richtig am heimischen Arbeitsplatz an, weil zu viel Haushaltshintergrundrauschen herrscht. An anderen Tagen versinkt man ohne jegliche Pause, Bewegung, Zuruf und Zeitgefühl und wurschtelt verloren bis in die Nacht. Beides nicht bekömmlich. Man muss dem Arbeitstag daheim also unbedingt eine künstliche Struktur verpassen und so auch seinen Mitbewohnern die Sache erleichtern. Denn die ewige Unsicherheit, ob Papa nun ansprechbar ist, ob er wie gestern Nachmittag sogar eine Spielpause einlegen kann oder wie vorgestern nur total genervt ist - das nagt am Familienfrieden.

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