Hochzeitsmode 2016In Tüll, Leder und Gold zum Altar

Schleppe, Reifrock und Schleier müssen nicht mehr sein. Sechs deutsche Brautkleid-Designer haben uns verraten, was Bräute jetzt tragen.

Kisui: Romantische Spitze und lässige Rock-Kombinationen

Das Label

Schon die Urgroßmutter und auch Großmutter von Chefdesignerin Kerstin Karges arbeiteten als Designerinnen und gaben ihrer Enkelin Wissen und modisches Gespür weiter. Als Karges 2007 in Berlin mit Kisui startet, entwirft sie Brautkleider mit einem leichten, minimalistischen und lässigen Look. "Kleider für die moderne Frau und nicht die Prinzessin für einen Tag", sagt Karges.

Die Kollektion

Statt konventioneller Hochzeitskleider beinhalten die Kisui-Kollektionen Kleider im Vintage- und Boho-Stil mit romantischer Spitze und schönen Rückenausschnitten, die dennoch modern sind. Die Kleider sind in zarten Weißtönen gehalten, die durch ein weiches Seashell (cremefarbenes Weiß mit zartem Pinkton) oder wie in diesem Jahr durch antikes Gold oder kräftiges Rot ergänzt werden.

Der Trendtipp für das Hochzeitsjahr 2016

"Rock-Top-Kombinationen sind ein absolutes Highlight in dieser Saison und stehen für einen unvergesslichen lässigen Brautlook", sagt die Designerin. Coole Laser-Cut-Muster in wunderschönen Blütenformen setzen außergewöhnliche Akzente, so Karges.

Die Kleider der Oui-Kisui Kollektionen kosten zwischen 1300 und 3500 Euro.

Bild: Violeta Pelivan / kisui 15. Juli 2016, 07:512016-07-15 07:51:04 © SZ.de/jana/ghe