Die ersten Einladungskarten hatten Tina Frey und ihr Verlobter noch auf Papier verschickt, schön altmodisch mit Namensstempel. Dann kam das Virus. Und aus dem Hochzeitstermin am 18. Juli 2020 wurde erst der 19. Juni 2021, dann der 16. Juli 2022. Statt aufwendiger Karten verschickte das Paar irgendwann nur noch Save-the-Date-Nachrichten über Whatsapp. "Diesmal sieht es gut aus", sagt Frey, "der Pfarrer und der DJ haben auch noch Zeit." Gut möglich also, dass das Paar zwei Jahre nach der standesamtlichen Trauung jetzt endlich auch gemeinsam vor den Altar treten kann.
Partnerschaft:Jetzt beliebt: Die "Durchbrenn-Hochzeit"
Lesezeit: 3 min
Stellvertretend für viele Paare: Barbie und Ken mit pandemischen Mundschutz.
(Foto: imago classic/imago images/imagebroker)Noch nie haben sich so wenige Paare wie im vergangenen Jahr das Ja-Wort gegeben. Klar, das liegt an der Pandemie. Die aber hat auch das Heiraten an sich verändert.
SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Leben und Gesellschaft
»Nur darauf zu warten, selbst zu erzählen, tötet jede Kommunikation«
Photovoltaik
Für wen sich eine Solaranlage lohnt
Uwe Tellkamp
"Ich muss mich rechtfertigen dafür, dass ich Deutscher bin"
Energie
Wie ein Milliardenplan den Gas-Kollaps verhindern soll
Gesundheit
"Lungenkrebs könnten wir zu 90 Prozent vermeiden"