
Sie müssen zu einem Familienfest? Mit den nahen Verwandten, den entfernten Verwandten und den Leuten, die schon immer irgendwie zur Familie gehörten? Sie haben schlecht geschlafen und Events mit vielen Menschen, für die Sie sich in Schale werfen müssen, waren noch nie Ihre erste Wahl in Sachen Sonntagsgestaltung? Dann hat Harper Seven Beckham ein paar Tipps für Sie. Die Dreijährige besuchte am Sonntag gemeinsam mit Papa David und den Brüdern Brooklyn, Cruz und Romeo eine Modenschau ihrer Mutter Victoria in New York. Sie hatte keinen Spaß - und zeigte das, ganz ohne unangenehm aufzufallen. Lektion 1: Suchen Sie sich einen starken Begleiter, der von Anfang an Ihre Hand hält. Einen Partner in Crime, der den Familien-Firlefanz genauso anstrengend findet wie Sie und lieber mit seinen Kumpels auf dem Bolzplatz herumtollen würde. Stärken Sie sich gegenseitig, haben Sie einen geheimen Fluchtplan in der Tasche.

Lektion 2: Fahren Sie nicht aus der Haut. Das nervt und macht sich nicht gut auf Fotos. Wenn die entfernte Bekannte mit der großen Brille wieder stundenlang über Belangloses quatscht, versuchen Sie ihren Unmut in einen langen, missbilligenden Blick zu legen. (Im Bild rechts: Vogue-Chefredakteurin Anna Wintour)

Lektion 3: Keine Angst vor großen Gefühlen. Üben Sie zuhause vor dem Spiegel den Weltschmerz-Blick. Wenden Sie ihn an, um Ihrer Umwelt mitzuteilen, dass Sie die Veranstaltung mies finden - aber genug Manieren haben, um nicht schreiend davon zu laufen.

Lektion 4: Lenken Sie sich ab. Am besten, indem Sie Fotos schießen. Eine Kamera kann ein Schutzschild sein, sagen Kriegsfotografen. Nutzen Sie das für sich. Schaffen Sie durch 2,4-Megapixel-Sensor und hochauflösendes Display Distanz zwischen sich und dem Geschehen.

Lektion 5: Wenn es gar nicht mehr anders geht, bohren Sie geistesabwesend in der Nase. Sie können auf diese Weise zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Erstens wird niemand auf die Idee kommen, Ihnen in dieser Phase meditativen Bei-sich-Seins ein Gespräch aufzudrücken. Zweitens können Sie das, was sie finden, in einem unbeobachteten Moment der ungeliebten Bekannten an den Rock schmieren.

Das Gute an passiver Aggression: Sie machen ihren Standpunkt klar, ohne die Familienfeier zu ruinieren. Sie kommen im Gegensatz zur anstrengenden Bekannten mit aufs Familienfoto. Papa freut sich, ...

...Mama ist stolz.

Und Sie werden zum Vorbild in Sachen Manieren - während andere durch ihr Geschrei nur für schlechte Laune sorgen und dann den Raum verlassen müssen, wie die kleine North bei der Modenschau ihres Vaters Kanye West.