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Winterhandschuhe im Test:Nie mehr kalte Finger

Funktional, schön, zuverlässig: Die Ansprüche an Handschuhe sind zuweilen höher als an den eigenen Partner.

Das selbe Paar Handschuhe für alle Spielarten des Wintersports - ist das möglich? Wir haben zwölf Allround-Modelle getestet.

Von Titus Arnu

Wer im Winter gerne in die Berge geht, hat oft zwei Paar Handschuhe dabei: ein atmungsaktives, dünneres und ein wärmeres, dickeres. Es gibt wasserdichte Modelle mit Membran, Lederhandschuhe und Kunststoffmodelle, Füllungen aus Merinowolle, Daune oder Kunstfaser. Für welches Modell man sich entscheidet, hängt auch von der Aktivität ab: Skitouren-Handschuhe müssen atmungsaktiv sein für den Aufstieg und bei der Abfahrt warm und winddicht, Snowboard-Handschuhe sollten robuster sein als Modelle zum Schneeschuhgehen. Fäustlinge oder Dreifinger-Handschuhe sind grundsätzlich wärmer als Fingerhandschuhe, dafür kann man mit ihnen aber nicht so gut greifen. Eine Rolle spielt auch, wie funktional und vielseitig einsetzbar Handschuhe sind.

So haben wir getestet: Der Skilehrer und Freeskier Thomas Hlawitschka probierte unterschiedliche Modelle beim Skitourengehen, Rodeln, Schneemannbauen und Fahrradfahren aus. "Generell sollte man am Berg die Handschuhe anlassen und es vermeiden, unnötig Feuchtigkeit in den Handschuh zu bekommen", rät er. Ein Kriterium beim Test war auch, ob man ein Smartphone bedienen kann, ohne die Handschuhe ausziehen zu müssen.

© SZ vom 16.01.2021
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