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Zum 100. Geburtstag:Der König

February 1984. Gianni and Marella Agnelli in the garden of their house in San Vito Torinese

Märchenfigur: So machten das Unternehmer früher - sie zeigten, was sie hatten. Gianni und Marella Agnelli 1984 im Garten ihres Hauses in Turin.

(Foto: Universal Images Group via Getty)

Keiner verkörperte italienische Eleganz und Lässigkeit so sehr wie Gianni Agnelli. Warum einer wie er heute vollkommen undenkbar wäre.

Von Anne Goebel

Er verkörperte das ideale "Bild eines Heerführers", war ein machiavellistischer Prinz für die einen und für die anderen, klar, dieser Vergleich lag nahe, ein moderner Julius Cäsar. Gianni Agnelli, Italiens legendärer Fiat-Boss, war reich, mächtig, charismatisch, hatte zahllose Affären und ein so scharf geschnittenes Profil, wie man es den römischen Potentaten der Antike nachsagt. Sein Leben lang lagen dem Avvocato die Hochglanz-Magazine zu Füßen, folgten ihm atemlos von Gstaad über Manhattans Madison Avenue nach Monte Carlo. Zeigten Partys, Sportwagen, Merinoanzüge, erdachten die schönsten Metaphern, vom "letzten Medici" bis zum König und "super tycoon".

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