Absatzkrise in Bordeaux„Die Gier war größer als der Durst“

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Die malerische Silhouette von Saint-Émilion.
Die malerische Silhouette von Saint-Émilion. IMAGO

In Bordeaux, einer der teuersten Weinbauregionen der Welt, hat man sich völlig verspekuliert. Nun sind die Lager voll, die Preise im freien Fall und schwere Rotweine immer unbeliebter. Ein Besuch bei Edelwinzern, die gerade eiligst versuchen, sich neu zu erfinden.

Von Peter Littger

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Es ist noch nicht lange her, da galten „Glou Glous“ hier als das Letzte. Allein der infantile, beinahe vulgäre Klang – „gluck, gluck“. Doch auf einmal werden sie selbst von Traditionalisten als „erfrischend“ und „unkompliziert“ gelobt: Weine, die nichts mit dem klassischen Bordeaux gemeinsam haben. Stattdessen sind sie nun leicht und süffig, ähneln Rosés und schmecken wie die „Arlequins“, die Bonbons französischer Kinder.

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