Essen in Finnland:Zwischen Barsch-Carpaccio und Elch-Tartar

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Schön schlicht: eine finnische Roggenpastete gefüllt mit eingelegtem Seenfisch. (Foto: Imago/Zoonar)

Die finnische Küche ist Teil der berühmten Nordic Cuisine und doch überraschend anders. Ein Streifzug durch die Restaurants von Helsinki.

Von Anja Martin

Lihapiirakka steht auf dem Schildchen vor dem handgroßen, braunfritierten Teigbatzen. Verlockend wirkt es nicht, dieses Gebäck. Wer es nicht kennt, würde aus der Vitrine eher etwas anderes wählen. Doch an den Tischchen der Traditionsbäckerei „Eromanga“ in der Innenstadt von Helsinki sitzen keine Touristen, sondern nur „Eingeweihte“ – Bauarbeiter, Taxifahrer. Sie alle kommen gern auf eine Lihapiirakka vorbei, eine Art Krapfen, gefüllt mit Hackfleisch, gekochtem Reis und Zwiebeln und in Helsinki so populär wie die Currywurst in Berlin, ob zum Frühstück oder bei einem Partyabend am Kiosk. Am besten schmeckt sie noch warm und mit Senf. Dazu gibt es hier eine leere Kaffeetasse, die sich der Gast an der Kanne selbst füllt. Unkompliziert, unaufgeregt, unprätentiös – wie die Finnen, so das Essen?

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