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Test:Das ist die beste Feinstrumpfhose

Es ist schwieriger, die richtige Feinstrumpfhose zu finden als den richtigen Partner, heißt es. Welches Modell macht die schönsten Beine? Eine Stylistin hat für uns zehn Strumpfhosen getestet.

Zwei Millionen Maschen und ein fünf Kilometer langer Faden - das ist die Feinstrumpfhose in Zahlen. Und: Die Richtige zu finden, ist noch schwieriger als die Wahl des richtigen Partners, so heißt es jedenfalls. Es gibt sie in matt und glänzend und matt glänzend und seidig glänzend, mit Naht, einfarbig und mit Muster, figurformend oder mit Push-up am Po. Dazu liegen die meisten Modelle in bis zu 20 verschiedenen Farbnuancen sowie unterschiedlicher Fadenstärke vor. Diese wird in Denier, kurz Den, gemessen und gibt an, wie viel Gramm das Garn pro 9000 Meter wiegt.

Zum größten Teil werden Feinstrumpfhosen aus der Kunstfaser Polyamid hergestellt, sie sollten aber auch einen Elasthananteil von mindestens zehn Prozent haben. Dadurch werden sie dehnbar, werfen keine Falten und ziehen sich immer wieder in ihre Grundform zurück. "Sie sollen nirgendwo einengen, aber auch nicht ausleiern oder rutschen, keine Fäden oder Laufmaschen ziehen und bei hautfarbenen Feinstrumpfhosen möglichst natürlich am Bein aussehen", sagt die Stylistin Lale Aktay. Um die richtige Größe zu finden, ist es ratsam, nicht nur nach der Konfektionsgröße zu gehen, sondern auch nach der Körpergröße. Und ja: Waschen kann man sie auch. Sicherer ist die Handwäsche im lauwarmen Wasser mit Flüssigwaschmittel. Aber in der Waschmaschine geht es auch, bei 30 Grad und in einem Wäschesäckchen.