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Buntstifte im Test:Gute Mine

Buntstifte gehören zur Grundausstattung jedes Schulkindes. Doch welche bestehen den Härtetest im Klassenzimmer? Eine Grundschullehrerin hat zehn Modelle getestet.

Beim Einkauf für den Test ein paar Wochen vor Schulstart begegnen einem bereits verzweifelte Eltern in den labyrinthartigen Gängen der Schreibwarenabteilungen, mit der einen Hand in der Tasche nach einer ellenlangen Materialliste kramend, an der anderen Hand das quengelnde Kind, das lieber das Schreibheft mit dem Delfin drauf will, nicht das mit den Pferden.

Der Einzelhandel bietet viel, bisweilen zu viel Auswahl, wenn es um die Ausrüstung für Schulkinder geht. Das gilt auch bei Buntstiften, seit jeher Basisprodukt im Ranzen eines Abc-Schützen. Welche Qualitätsunterschiede es wirklich gibt, zeigt sich dann im Klassenzimmer: Die Schüler kauen an Stiften, schmeißen sie samt Federmäppchen runter, zerbrechen sie auch mal in der Wut. Die Farben sollen leuchten, radierbar sein, lange halten und nicht verschmieren. So ein Buntstift muss also viel aushalten. Aber welcher ist der beste? Wie findet man in der Fülle der Auswahl das Modell, das nicht nur Eltern, sondern auch Kinder glücklich macht? Muss man für die besten Farben wirklich tiefer in die Tasche greifen? Und welche wurden nachhaltig produziert?

Die Grundschullehrerin Kerstin Breuer hat für uns Buntstifte von zehn Herstellern getestet und dabei den Schwerpunkt darauf gelegt, wie gut die Produkte für Kinder zu handhaben sind. Sie hat Mandalas ausgemalt, Minen zerdrückt, Stifte gespitzt und zerbrochen. Eine Analyse der Inhaltsstoffe fand nicht statt. Um die Vergleichbarkeit zu gewähren, haben wir jeweils das klassische Modell gewählt, also keine Aquarell- oder besonders dicke Stifte.