Berlin Fashion Week:Keine Angst: Es reicht, nach Ärmelhochkrempeln auszusehen

Bluse: zum Ärmel Hochkrempeln

Zum Statement-Rock und anderen auffälligen Untenrums übt die Bluse besser Zurückhaltung. Schön sind etwa unifarbene Teile aus nicht zu zartem Stoff, nach dem Modell Ann-Kathrin Kramer als alleinstehende Farmbesitzerin in Afrika. Blusen, bei denen man die Ärmel hochkrempelt, um etwas mit den Händen zu machen. Mürbeteig etwa, einen Holztisch - oder die Excel-Tabelle für die nächste Budgetplanung. Keine Angst: Es reicht, nach Anpacken auszusehen, man kann so auch gut die Füße hochlegen und Drinks entgegennehmen. Ist die Bluse das zentrale Kleidungsstück, sollte sie dagegen etwas auffälliger sein: bunte Farben, Stickereien, etwas Spitze an der richtigen Stelle. Gut gehen auch Modelle mit überlangen Ärmeln und maritimen Streifen.

Kaftan: für besonders heiße Freibad-Tage

Wenn zwei Designer unabhängig voneinander behaupten, Frauen sollten Kaftan tragen, muss da irgendwas dran sein. Sowohl Marcel Ostertag als auch Dawid Tomaszewski haben das weite Gewand für heiße Sommertage empfohlen. Für (Stadt-)Strand und Freibad dürfte das wunderbar funktionieren, im Kaftan ins Büro zu gehen ist aber wohl Berufskreativen vorbehalten. Praktisch, dass sich die Klamotte rasch wechseln lässt: Einfach untendrunter anziehen, Kaftan lüpfen, und fertig ist das Business-Outfit. Der Kaftan kann auch als Zelt und Picknickdecke eingesetzt werden und ist damit ein echtes Allround-Talent.

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