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Aftershaves im Test:Balsam für die Haut

Gegen Rasurbrand helfen Aftershaves. Und brennen muss dabei heute gar nichts mehr. Zehn Produkte im Test.

Protokolle: Katja Dreißigacker

Erinnert sich noch jemand an die Filmszene, als sich der damals etwa zehnjährige "Kevin allein zu Haus" Daddys Aftershave auf die Wangen klatscht und nur eine Sekunde später Edvard Munchs "Schrei" Konkurrenz macht? Ein Sinnbild für die unmittelbare Wirkung der damals total angesagten wässrig-alkoholischen Lösungen, die Rasurbrand im Männergesicht vermeiden, antibakteriell wirken und die Hautporen nach der Rasur wieder verschließen sollten. Eine Kultszene der Neunzigerjahre, die sich mit den Aftershaves von heute so nicht mehr wirklich umsetzen ließe.

Die neuen Produkte, die man nach der Trocken- oder Nassrasur anwendet, meist Gel, Fluid oder Balsam genannt, enthalten nur noch selten Alkohol und brennen deshalb meist gar nicht mehr auf der Haut. Zudem bieten sie mit pflegenden Eigenschaften einen entscheidenden Mehrwert. Sie spenden mit Wirkstoffen wie Hyaluronsäure oder Aloe vera Feuchtigkeit, mildern zum Beispiel mit Kamille-Extrakten Hautirritationen und sind so entwickelt, dass sie selbst für empfindliche Hauttypen verwendet werden können. Ob sie trotzdem noch ihren ursprünglichen Zweck erfüllen und die Haut auch erfrischen, hat ein Barber bei zehn Aftershaves getestet.

© SZ vom 08.02.2020
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