Zylinderköpfe in der Formel 1Hamilton schrumpft zum Hämmerchen

Lewis Hamilton sehnt sich nach einem ordentlichen Auto, Nico Rosberg findet alles "mega" - bis auf eine unheimliche Begegnung am Streckenrand. Die Zylinderköpfe der Formel 1.

Chase Carey

Der Antrittsbesuch des neuen Chefvermarkters der Formel 1 hat ein paar der Teamchefs, deren Kontostand künftig von Chase Carey mit abhängt, dann doch überrascht. Der US-Manager, der als perfekte Vorbereitung für seinen ersten Grand Prix in Hollywood Filmgeschäfte gemacht hat, trat gar nicht markig auf. Dann hörte er auch noch zu. Und entschuldigte sich, dass er noch viele Fragen stellen wolle. Das passt zur Investitions-Strategie von Liberty Media: "Wir wollen kein schnelles Geld machen, sondern einen Langzeitwert schaffen." Auf die Frage, ob er jetzt bei Bernie Ecclestone in die Lehre gehen müsse, frotzelte der 62-Jährige zurück: "Dafür bin ich wohl ein bisschen zu alt. Aber vielleicht bringt er mir ein paar Gebrauchtwagenhändler-Tricks bei. Ich hoffe, wir können gut zusammenarbeiten. Ich habe zwar kein Benzin, aber Sport im Blut."

Bild: dpa 19. September 2016, 12:422016-09-19 12:42:24 © SZ.de/ska