Monisha Kaltenborn

Vor einem Vierteljahr noch war es fraglich, ob der Schweizer Sauber-Rennstall die Saison würde zu Ende fahren können. Kein Erfolg auf der Piste, mit Gehältern in Verzug. Dann rettete ein Finanzunternehmen, hinter dem schwedische Gönner stehen, das Traditionsunternehmen. Und auch der ersten Teamchefin der Formel-1-Geschichte den Job. So zäh, wie sich Monisha Kaltenborn gegen das Aus gewehrt hat, kämpft sie jetzt für das Auf. Das dauert auf der Strecke noch, es bleibt vorerst bei null Punkten. Aber ansonsten ist sie die begehrteste Anlaufstelle im Fahrerlager: Denn sie hat Jobs zu vergeben. Den eines Technischen Direktors zum Beispiel. Allein in den vergangenen Tagen wurden eine Strategin, ein Renningenieur und ein Aerodynamikchef eingestellt. Arbeit gibt es bestimmt genug.

Bild: dpa 19. September 2016, 12:422016-09-19 12:42:24 © SZ.de/ska