Hamburger SV:Toxische Mischungen

Hamburger SV: Was will er seiner Mannschaft mitteilen? HSV-Trainer Tim Walter gestikuliert am Spielfeldrand.

Was will er seiner Mannschaft mitteilen? HSV-Trainer Tim Walter gestikuliert am Spielfeldrand.

(Foto: Marcel von Fehrn/Eibner/Imago)

Im sechsten Zweitligajahr soll der HSV endlich aufsteigen, befindet sich aber in einer veritablen Krisenlage. Trotzig halten die Verantwortlichen an Trainer Tim Walter fest. Wie lange können sie sich das noch leisten?

Von Thomas Hürner, Hamburg

Ein Klischee besagt, dass der Hamburger SV mit seinen Trainern ähnlich verschwenderisch umgeht, wie das früher mal bei der SPD und ihren Parteivorsitzenden der Fall war. Beide Institutionen, HSV und SPD, haben ihrer Tradition aber mittlerweile abgeschworen. Auf dem Parteitag der Kanzlerpartei wurden am Freitag die Vorsitzenden Saskia Esken und Lars Klingbeil in ihren Ämtern bestätigt, das Votum der Delegierten fiel aus ihrer Sicht ganz vortrefflich aus: Esken schaffte 82,6 Prozent, Klingbeil sogar 85,6 Prozent - und das trotz eines bundesweiten Trends, der Parteimitgliedern leicht die Stimmung verhageln könnte.

Zur SZ-Startseite

SZ PlusMeinungSicherheit in Stadien
:Wir sollten reden, nicht zahlen

Indem die Vereine Kosten für Polizeieinsätze selbst tragen müssen, lassen sich Ausschreitungen bei Fußballspielen nicht verhindern - eine massive Wettbewerbsverzerrung wäre überdies die Folge. Nur Prävention und Stadionallianzen verhindern Gewalt.

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: