MeinungMentale ProblemeZverevs Fall ist einer von vielen – zum Glück wird mittlerweile darüber gesprochen

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Kommentar von Gerald Kleffmann, London

Lesezeit: 2 Min.

Alexander Zverev sprach von Einsamkeit und Leere nach seiner Niederlage in Wimbledon.
Alexander Zverev sprach von Einsamkeit und Leere nach seiner Niederlage in Wimbledon.
Frank Molter/dpa

Schon vor Alexander Zverev haben viele Tennisspieler über ihre Einsamkeit und mentalen Probleme gesprochen. Auch deswegen ist die Offenheit und die Öffentlichkeit eine andere als früher.

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Der Tennisprofi Emil Ruusuvuori hat kürzlich einen sehr berührenden Brief auf der Homepage der ATP-Tour veröffentlicht. Der Finne, vor zwei Jahren 37. der Weltrangliste, schilderte in schonungslosen Worten, wie er im vergangenen Jahr aufgrund mentaler Probleme viereinhalb Monate lang keinen Schläger anfasste. Wie sie schleichend begannen. Wie er plötzlich Dinge vergaß. Wie er Panikattacken erfuhr. Wie seine Gedanken überall waren, nur nicht auf dem Platz. Dem 26-Jährigen geht es besser, er übt seinen Beruf wieder aus. Einen Therapeuten sucht er weiterhin auf. An die Öffentlichkeit ging Ruusuvuori bewusst: „Wenn meine Geschichte auch nur einer Person hilft, hat es sich gelohnt.“

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:Das Bild eines Mannes in der persönlichen Krise

Nach seiner Erstrundenniederlage in Wimbledon spricht Alexander Zverev von seelischen Problemen. Er fühle sich einsam, es falle ihm schwer, Freude zu empfinden – und er denke über eine Therapie nach.

SZ PlusVon Gerald Kleffmann

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