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Australian Open:Kerber und Zverev ohne Satzverlust weiter

Tennis - Australian Open - Second Round

Der deutsche Tennisprofi Alexander Zverev steht in der dritten Runde der Australian Open. Wie Angelique Kerber und Julia Görges geht es für ihn nun um den Einzug ins Achtelfinale.

(Foto: REUTERS)
  • Die deutschen Tennisprofis Alexander Zverev und Angelique Kerber stehen in der dritten Runde der Australian Open.
  • Laura Siegemund scheitert an der tschechischen Mitfavoritin Karolina Pliskova.
  • Hier geht es zu den Ergebnissen aus Melbourne.

Alexander Zverev ist Angelique Kerber bei den Australian Open der Tennisprofis in die dritte Runde gefolgt. Der Weltraglisten-Siebte setzte sich am Donnerstag in Melbourne gegen den Weißrussen Jegor Gerassimow 7:6 (7:5), 6:4, 7:5 durch. Am Samstag hat der 22 Jahre alte Hamburger gegen Nikolos Bassilaschwili aus Georgien oder den Spanier Fernando Verdasco die Chance auf den Einzug ins Achtelfinale. "Ich bin in der dritten Runde, habe keine Satz verloren. Hoffentlich geht es so weiter. Ich bin ganz glücklich", sagte Zverev nach seinem souveränen Erfolg über den Weltranglisten-98. und fügte hinzu: "Es war viel besser als beim ATP Cup." In der letzten Woche habe er teilweise sechs, sieben Stunden auf dem Platz gestanden, um zurück zu alter Form zu finden.

Vor Zverev hatte auch die Kielerin Kerber mit einem 6:3, 6:2 gegen die australische Außenseiterin Priscilla Hon ihre Zweitrunden-Aufgabe für sich entschieden. Die 32 Jahre alte Kielerin gewann gegen die australische Außenseiterin Priscilla Hon 6:3, 6:2. Ihre 21 Jahre alte Gegnerin war nur dank einer Wildcard ins Hauptfeld des ersten Grand-Slam-Turniers des Jahres gekommen und noch kein ernsthafter Härtetest. "Ich habe versucht, mein Spiel zu spielen, mich gut zu bewegen und die Bälle zurückzubringen", sagte Kerber im Siegerinterview in der Margaret-Court-Arena. "Es ist schön, zurück zu sein." Vor vier Jahren hatte Kerber in Melbourne sensationell ihren ersten Grand-Slam-Titel gefeiert. Nun wolle sie nur von Runde zu Runde schauen, sagte sie.

Kerber spielt jetzt am Samstag gegen Swetlana Kusnezowa aus Russland oder Camila Giorgi aus Italien. Die dreimalige Grand-Slam-Siegerin ist damit die zweite deutsche Tennisspielerin mit der Chance auf den Einzug ins Achtelfinale neben Julia Görges, die schon am Mittwoch den Drittrunden-Einzug perfekt gemacht hatte.

Nadal besiegt Delbonis in drei Sätzen

Der Weltranglistenerste Rafael Nadal hat trotz zwischenzeitlicher Mühen souverän die dritte Runde erreicht. Der Vorjahresfinalist setzte sich gegen den Argentinier Federico Delbonis mit 6:3, 7:6 (7:4), 6:1 durch. Nächster Gegner des Spaniers ist nun sein Landsmann Pablo Carreno Busta, der den Münchner Peter Gojowczyk besiegt hatte. "Es war ein hartes Match. Ich habe viele Breakmöglichkeiten liegengelassen, aber dann einen Weg gefunden, den zweiten Satz zu gewinnen", sagte Nadal: "Im dritten Satz war ich viel relaxter und viel aggressiver und habe besser gespielt."

Der Schweizer Stan Wawrinka, der in Melbourne 2014 triumphiert hatte, wendete indes ein frühes Aus nur knapp ab. In 3:38 Stunden rang er den Italiener Andreas Seppi 4:6, 7:5, 6:3, 3:6, 6:4 nieder. Im fünften Satz lag Wawrinka bereits mit Break 3:4 hinten, nun spielt er gegen John Isner (USA) um den Einzug ins Achtelfinale. Auch der zweimalige French-Open-Finalist Dominic Thiem (Österreich) musste beim 6:2, 5:7, 6:7 (5:7), 6:1, 6:2 gegen den Australier Alex Bolt über die volle Distanz und trifft nun auf Taylor Fritz (USA). Keine Mühe hatte indes US-Open-Finalist Daniil Medwedew, der Weltranglistenvierte aus Russland bezwang den Spanier Pedro Martinez klar 7:5, 6:1, 6:3. Nächster Gegner ist Alexei Popyrin (Australien).

Laura Siegemund scheitert gegen die Weltranglisten-Zweite

Laura Siegemund verpasste dagegen eine Zweitrunden-Überraschung gegen die Weltranglisten-Zweite Karolina Pliskova. Die 31-jährige Schwäbin führte zwar mit 3:1 im ersten Satz, unterlag der tschechischen Mitfavoritin aber 3:6, 3:6. Kerber hatte gegen die unerfahrene Hon anfangs Probleme, als sie mit 0:2 zurücklag und zunächst unzufrieden wirkte. Dann jedoch bekam die ehemalige Weltranglisten-Erste das Duell mit der fehlerhaft agierenden Nummer 139 der Welt in den Griff. Oberschenkelprobleme und ein schwacher Saison-Auftakt hatten bei Kerber für Zweifel gesorgt. Wie zum Auftakt gegen die italienische Grand-Slam-Debütantin Elisabetta Cocciaretto konnte Kerber ihre Pflichtaufgabe aber erledigen.

© SZ.de/dpa/thba/jsa
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