MeinungAustralian OpenAlexander Zverev sollte an Goran Ivanisevic denken

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Kommentar von Gerald Kleffmann

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Und wieder platzt der Grand-Slam-Traum: Alexander Zverev scheitert bei den Australian Open in einem dramatischen Match am spanischen Weltranglistenersten Carlos Alcaraz.
Und wieder platzt der Grand-Slam-Traum: Alexander Zverev scheitert bei den Australian Open in einem dramatischen Match am spanischen Weltranglistenersten Carlos Alcaraz. Asanka Brendon Ratnayake/AP

Wird Alexander Zverev je ein Grand-Slam-Turnier gewinnen? Die Hoffnung sollte er zumindest nie aufgeben. Es gab sogar einen Tennisspieler, der sein halbes Leben einem Titel hinterherlief, ehe es klappte.

28 Jahre ist Alexander Zverev inzwischen alt, seit vergangenem Freitag steht wieder fest: Der deutsche Tennisprofi muss weiter warten, um eine Chance auf seinen großen Traum zu erhalten. Früh in seiner Karriere wurde ihm nachgesagt, es sei nicht die Frage, ob, sondern wie viele Turniere der höchsten Kategorie er gewinnen würde. Im Halbfinale der Australian Open ist Zverev nun in einem dramatischen Match am spanischen Weltranglistenersten Carlos Alcaraz gescheitert. Und so drängt sich wieder das Thema auf: Klappt das noch mal mit einem Triumph für diesen Hochbegabten in Melbourne, Paris, Wimbledon oder New York? Kann der Olympiasieg 2021 schon seine Krönung gewesen sein? Wird er als bester Profi ohne Grand-Slam-Sieg enden, den es je gab?

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Halbfinal-Drama bei Australian Open
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Tennisprofi Alexander Zverev sieht wie der Verlierer aus, ehe sich alles dreht – und dann noch mal dreht. Carlos Alcaraz verletzt sich, übergibt sich und gewinnt dann doch nach fünfeinhalb Stunden.

SZ PlusVon Gerald Kleffmann

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