LeichtathletikNacht der Weltrekorde

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Schneller als jede vor ihr: Hürdenläuferin Masai Russell aus den USA.
Schneller als jede vor ihr: Hürdenläuferin Masai Russell aus den USA.
Claudio Thoma/Keystone/dpa

Beim Diamond-League-Meeting in Zürich verbessern der Brasilianer Alison Dos Santos und die Amerikanerin Masai Russell die Bestzeiten ihrer Disziplinen.

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Der Brasilianer Alison dos Santos und die US-Amerikanerin Masai Russell haben beim Leichtathletik-Meeting in Zürich binnen 40 Minuten zwei Weltrekorde aufgestellt. Dos Santos stürmte über 400 Meter Hürden in 45,80 Sekunden ins Ziel und blieb 14 Hundertstelsekunden unter der bisherigen Bestmarke des Norwegers Karsten Warholm von den Olympischen Spielen in Tokio 2021. Warholm musste sich in Zürich mit einer Zeit von 46,69 Sekunden mit dem zweiten Platz begnügen.

US-Olympiasiegerin Russell rannte über 100 Meter Hürden in 12,09 zum Weltrekord und unterbot die bisherige Bestzeit von Tobi Amusan aus dem Jahr 2022 um drei Hundertstelsekunden. Die Nigerianerin wurde in der Schweiz in 12,23Sekunden Zweite.

Dos Santos rannte im Stadion Letzigrund von Beginn an auf und davon, er hielt das Tempo auch auf der Zielgeraden hoch. Seine persönliche Bestleistung unterbot er um fast eine halbe Sekunde. Der Weltmeister von 2022 feierte seine Fabelzeit anschließend mit einer Brasilienfahne und sicherte sich wie auch Russell eine Weltrekord-Prämie von 80000 US-Dollar. „Die Zuschauer und die Stimmung waren perfekt. Ich glaube, dieser Abend war fantastisch für mich und für alle, die gekommen sind“, sagte dos Santos nach dem Rennen. Der entthronte Rivale Warholm sagte anerkennend: „Er war brillant.“

Den Deutschen bleiben in der Nacht der Weltrekorde in Zürich nur die Nebenrollen. Hindernis-Europameisterin Gesa Felicitas Krause lief über die 3000 Meter auf Rang sechs. Lea Meyer, die bei der EM auf Medaillenkurs liegend in einen Wassergraben gestürzt war und Krause anschließend kritisiert hatte, kam dahinter auf dem siebten Platz vor der EM-Dritten Olivia Gürth ins Ziel. Thomas Röhler, Speerwurf-Olympiasieger von Rio, landete auf Rang acht.

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