Interessenten für Xabi Alonso:Bayer fürchtet die Bayern nicht

Interessenten für Xabi Alonso: Im Mai 2017 verabschiedete Uli Hoeneß den Mittelfeldstrategen Xabi Alonso (links) aus München. Dass er bald zurückkehrt, ist unwahrscheinlich

Im Mai 2017 verabschiedete Uli Hoeneß den Mittelfeldstrategen Xabi Alonso (links) aus München. Dass er bald zurückkehrt, ist unwahrscheinlich

(Foto: Bernd Müller/imago images)

In Leverkusen sind sie sehr optimistisch, ihren Trainer Xabi Alonso halten zu können - unabhängig von einem möglichen Interesse aus München nach der beschlossenen Trennung von Thomas Tuchel.

Von Philipp Selldorf

Das Online-Sportmagazin The Athletic ist nicht bekannt für die Verbreitung von Schwindel und Gerüchten, eigene Neuigkeiten haben in der Regel verifizierte Grundlagen. Als das angloamerikanische Portal am Montag meldete, der FC Bayern wolle Xabi Alonso zum Nachfolger Thomas Tuchels machen, falls dieser im Sommer das Engagement beenden werde, durften sich die Leverkusener Verantwortlichen gewarnt fühlen. Der Verbreitungsweg über ein seriöses Medium ließe sich als Beleg werten, dass die Sache ernst sein könnte. Denn es wäre diplomatisch heikel und sportlich mit dem Blick auf den Faktor Fairplay mindestens zweifelhaft, wenn die Bayern geradewegs auf den Trainer des Konkurrenten zugingen, der sie gerade vom Thron des Dauermeisters zu stoßen droht.

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