Frauen-BundesligaTrainer Lerch kehrt nach Wolfsburg zurück

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In diesem Jahr steht er zwar nicht mit dem VfL im Pokalfinale - den Titel hat Stephan Lerch mit Wolfsburg aber schon viermal gewonnen.
In diesem Jahr steht er zwar nicht mit dem VfL im Pokalfinale - den Titel hat Stephan Lerch mit Wolfsburg aber schon viermal gewonnen. Rolf Vennenbernd/dpa

Der Vorgänger von Tommy Stroot wird auch dessen Nachfolger: Stephan Lerch kehrt zum VfL Wolfsburg zurück. Der Coach hat mit dem Verein schon zahlreiche Titel gewonnen.

Bundesligist VfL Wolfsburg setzt ab der kommenden Saison wieder auf seinen früheren Erfolgstrainer Stephan Lerch. Wie der Klub am Mittwoch bestätigte, erhält der 40-Jährige als Nachfolger des zurückgetretenen Tommy Stroot einen Vertrag bis 2027. Lerch hatte die Wölfinnen bereits zwischen 2017 und 2021 als Chefcoach betreut und dabei zahlreiche Titel gewonnen.

„Dass mir der VfL in meinen acht Jahren hier ans Herz gewachsen ist, ist kein Geheimnis“, sagte Lerch: „Ich bin mir der Größe dieser Aufgabe, insbesondere mit den anstehenden Veränderungen im Kader und im Trainerteam, bewusst. Aber genau diese Herausforderung motiviert mich.“ Lerch ist derzeit noch beim Ligakonkurrenten TSG Hoffenheim tätig. Mit den VfL-Frauen hatte er während seiner ersten Amtszeit drei deutsche Meisterschaften sowie vier DFB-Pokal-Siege gefeiert. Zudem erreichte er 2018 und 2020 das Finale der Champions League.

Lerch habe die Verantwortlichen „in den Gesprächen sehr schnell von seiner großen Begeisterung und seinen Ideen überzeugt“, sagte Ralf Kellermann, Wolfsburgs Direktor Frauenfußball, und ergänzte: „Stephans und meine langjährige Zusammenarbeit war immer durch absolutes Vertrauen geprägt. Ich bin mir sicher, dass dies die perfekte Basis ist, um an die gemeinsam erzielten Erfolge anzuknüpfen.“ Lerch arbeitete beim VfL zunächst als Co-Trainer von Kellermann und dann als dessen Nachfolger als Chefcoach. 2021 wechselte er für vier Jahre zu Hoffenheim.

Seit dem überraschenden Rücktritt von Stroot Anfang April ist beim VfL die bisherige Assistenztrainerin Sabrina Eckhoff interimsweise in der Verantwortung. Wolfsburg wird in dieser Saison erstmals seit 2012 ohne Titel bleiben. Wolfsburg steht in der Bundesliga zwei Spieltage vor dem Saisonende auf Rang zwei, der zur direkten Teilnahme an der Champions League berechtigt. Der Vorsprung auf Verfolger Eintracht Frankfurt beträgt einen Punkt.

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