Wolfsburg - HoffenheimDie Bayern ziehen lassen

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Durchgeschüttelt: Maximilian Philipp (re.) und die Wolfsburger verpatzen gegen Hoffenheim (rechts Torschütze Pavel Kaderabek) die Generalprobe für das Heimspiel in der Königsklasse gegen Sevilla.
Durchgeschüttelt: Maximilian Philipp (re.) und die Wolfsburger verpatzen gegen Hoffenheim (rechts Torschütze Pavel Kaderabek) die Generalprobe für das Heimspiel in der Königsklasse gegen Sevilla. Thomas Frey/imago

Nun ist es passiert und gleich mit einem kleinen Knall: Wolfsburgs erste Saisonniederlage in Hoffenheim verärgert den Coach Mark van Bommel.

Schon vor der Partie seiner Hoffenheimer sagte der Trainer Sebastian Hoeneß über seinen Angreifer Andrej Kramaric bei Sky: "Ich mache mir keine Sorgen, so lange wir eine Vielzahl von Torchancen herausspielen, wird Andrej auch wieder treffen." Gesagt, getan: Kramaric erzielte nach einer Ecke von David Raum das 1:1 gegen den VfL Wolfsburg. Es war das erste Saisontor für den nominell stärksten TSG-Angreifer - und der Auftakt auf dem Weg, das Spiel zu drehen. Da haben sich die von Hoeneß angesprochenen Extraschichten im Training gelohnt.

Kramaric (45.+2), Christoph Baumgartner (73.) und Pavel Kaderabek (81.) trafen für die Hoffenheimer, die nunmehr acht Zähler auf ihrem Konto haben. Die Wolfsburger verpatzten durch das 1:3 (1:1) dagegen die Generalprobe für ihr erstes Heimspiel in der neuen Saison der Champions League am Mittwoch gegen den FC Sevilla. Daran änderte auch das Führungstor von Ridle Baku (25.) nichts.

Hoeneß' Gegenüber Mark van Bommel saß schon in der Nachspielzeit nachdenklich an der Seitenlinie. Nach dem Schlusspfiff stapfte der frustrierte VfL-Trainer noch kurz aufs Feld - und verschwand dann zügig in der Kabine. Die mäßige Laune war verständlich, schließlich verpasste es der VfL durch die erste Saisonniederlage, nach Punkten mit dem FC Bayern München gleichzuziehen. Es war ein erster Dämpfer für die Wolfsburger nach dem Start mit vier Siegen und einem Remis.

Nach Bakus Führungs dauerte es bis Ende der ersten Hälfte, ehe Kramaric so langsam für Gefahr auf der anderen Spielfeldseite sorgte. Während der TSG-Stürmer in der 39. Minute nur das Außennetz traf, machte er es in der Nachspielzeit per Kopf besser, ein durchaus schmeichelhafter Ausgleich. "Wir wussten, dass wir eine gewisse Leidensfähigkeit brauchen", sagte Hoeneß. "Ich habe aber eine Mannschaft gesehen, die auch nach dem 0:1 nicht aufgesteckt hat." Und so drehten seine effizienteren Spieler die Partie letztlich vollends. "Wir haben uns den Sieg erkämpft, der tut gut."

© SZ vom 27.09.2021 / sid, dpa, sz - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
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