In Coverciano hatten sie es noch mit einem Schwur versucht. Gennaro Gattuso und Gianluigi Buffon hatten die italienische Nationalmannschaft vor einer Woche im Trainingszentrum nahe Florenz versammelt, wo sich schon mehrere Generationen an späteren Weltmeistern auf Turniere vorbereitet haben. Mit einer klaren Botschaft waren sie aufgetreten, berichtete La Repubblica. Gattuso und Buffon, die stolzen Weltmeister von 2006, die als Trainer und Technischer Direktor nun den Kurs der Squadra Azzurra verantworten, gaben dem Kader ein emotionales Leitbild für die kommenden Monate vor: „L’Italia prima“, Italien an erster Stelle. Einige Tage später wirkt das fast schon ironisch.
Italien in der WM-QualifikationDas Land der Verteidiger verlernt das Verteidigen
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Ein 1:4 gegen Norwegen beschert Italiens Fußball eine historische Krise, schon wieder muss die Squadra Azzurra in die Playoffs – und die größte Stärke von einst ist zur Schwäche geworden.
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