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WM-Qualifikation:Böller explodiert neben Lewandowski

Romania vs Poland

Ein Böllerwurf auf Robert Lewandowski überschattet den Sieg der Polen gegen Rumänien

(Foto: Robert Ghement/dpa)

Prestigesieg für England, Böllerwurf gegen Bayern-Stürmer Robert Lewandowski und Erfolg im Verfolgerduell für Nordirland: Die Partien in der WM-Qualifikation sind von Ausschreitungen in Rumänien überschattet worden. Das Spiel zwischen der Auswahl des deutschen Trainers Christoph Daum und Polen musste am Freitag in Bukarest für etwa zehn Minuten unterbrochen werden, weil ein auf den Rasen geworfener Böller direkt neben Robert Lewandowski explodierte.

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Der Debütant von Werder Bremen glänzt beim lockeren 8:0 der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in San Marino mit drei Treffern.

Der Stürmer vom deutschen Fußball-Rekordmeister FC Bayern München ging zu Boden und musste behandelt werden. Der polnische Kapitän konnte aber weiterspielen und erzielte nach dem Führungstreffer durch Kamil Grosicki (11. Minute) zwei weitere Tore (82./90.+1/Foulelfmeter) zum 3:0-Sieg. Für Daum war es im vierten WM-Qualifikationsspiel mit Rumänien die erste Niederlage.Polen (10 Punkte) übernahm die Tabellenführung in der Gruppe E vor Montenegro (7), das 2:3 in Armenien verlor, und Dänemark (6), das 4:1 gegen Kasachstan gewann. Rumänien ist mit fünf Zählern Vierter.

England schlägt Schottland mit 3:0

Im Londoner Wembleystadion entschieden die Engländer das Prestigeduell mit Schottland deutlicher als erwartet für sich. Die beiden Liverpool-Profis Daniel Sturridge (24.) und Adam Lallana (50.) sowie Chelseas Gary Cahill (61.) erzielten die Tore zum 3:0 (1:0) im 113. Aufeinandertreffen der alten Rivalen. Damit lieferten die "Three Lions" gute Argumente für eine dauerhafte Verpflichtung des bisherigen Interimstrainers Gareth Southgate. Durch den Sieg bleiben die Engländer mit zehn Punkten Tabellenführer in der Gruppe F. Schottland ist mit vier Zählern Fünfter und damit Vorletzter.

In der deutschen Quali-Gruppe C siegte Nordirland gegen Aserbaidschan klar und übernahm Platz zwei hinter Deutschland. Die Mannschaft von Trainer Michael O'Neill gewann in Belfast mit 4:0 (2:0). Kyle Lafferty (27. Minute), Gareth McAuley (39.), Conor McLaughlin (66.) und Chris Brunt (83.) erzielten die Treffer. In der Quali-Tabelle für die Weltmeisterschaft 2018 in Russland liegt Nordirland nun mit sieben Punkten auf Platz zwei hinter der DFB-Elf (12 Punkte). Aserbaidschan ist Dritter (7 Punkte) vor Tschechien (5), Norwegen (3) und dem noch sieg- und punktlosen San Marino.

Die Tschechen setzten sich in Prag dank der Tore von Michal Krmencik (11. Minute) und Jaromír Zmrhal (47.) mit 2:1 (1:0) gegen Norwegen durch. Der Anschlusstreffer durch Joshua King (87.) kam für die Gäste zu spät.

Frankreich gewinnt ein Jahr nach der Pariser Terrornacht

Fast auf den Tag genau ein Jahr nach der Pariser Terrornacht gewann Frankreich nach einem 0:1-Rückstand gegen Schweden noch mit 2:1 (0:0). Paul Pogba (58.) und Dimitry Payet (65.) trafen für die Franzosen. Emil Forsberg vom Bundesliga-Zweiten RB Leipzig hatte Schweden in Führung geschossen (54.). Am 13. November 2015 hatte vor den Toren des Stade de France die Pariser Terrornacht begonnen. Drei Selbstmordattentäter sprengten sich während der Partie Frankreich gegen Deutschland in die Luft.

Klinsmann verliert

Jürgen Klinsmann ist mit der US-Nationalmannschaft schwach in die Endrunde der WM-Qualifikation gestartet. Gegen Mexiko unterlag sein Team mit 1:2 (0:1) und kassierte nach zuletzt vier Heimsiegen gegen das Nachbarland erstmals wieder eine Niederlage. Rafael Marquez sorgte nach einer Ecke in der 89. Minute für den mexikanischen Siegtreffer. Zuvor brachte Miguel Layún in 20. Minute die Gäste in Führung, der Hamburger Bobby Wood glich vier Minuten nach dem Seitenwechsel aus. In der Nachspielzeit sah der Mexikaner Carlos Salcedo die Gelb-Rote Karte.

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