WM-PlayoffsItalien atmet vorerst auf

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Sandro Tonali erzielte das 1:0 für Italien nach einem bis dahin zähen Spiel.
Sandro Tonali erzielte das 1:0 für Italien nach einem bis dahin zähen Spiel. Jonathan Moscrop/CSM via ZUMA Pr

Die italienische Nationalmannschaft darf nach einem 2:0 gegen Nordirland weiter auf die WM-Teilnahme hoffen. Auch Türkei und Polen überstehen die erste Hürde in den Playoffs.

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Der viermalige Fußball-Weltmeister Italien hat seine Chance auf erstmalige WM-Teilnahme seit 2014 gewahrt. Im Halbfinale der europäischen Playoffs setzte sich das Team von Nationaltrainer Gennaro Gattuso in Bergamo gegen Nordirland mit 2:0 (0:0). 2018 und 2022 hatte Italien jeweils die WM-Qualifikation verpasst.

Die Treffer erzielten Sandro Tonali (56. Minute) von Newcastle United mit einem satten Schuss von der Strafraumgrenze und Moise Kean (80.) von der AC Florenz. Am Dienstag spielen die Italiener in Bosnien-Herzegowina um einen der letzten Plätze bei der WM-Endrunde im Sommer in den USA, Mexiko und Kanada. Die Bosnier setzten sich im Elfmeterschießen in Wales mit 4:2 durch. Schalkes Edin Dzeko hatte Bosnien mit einem Kopfballtreffer in die Verlängerung gerettet (86.), nach 120 Minuten stand es 1:1.

Vor 25 000 Zuschauern in Bergamo taten sich die Italiener nach einem guten Beginn schwer. Gattuso hatte den immensen Druck auf die Italiener nicht geleugnet und vom „wichtigsten Spiel“ seiner Karriere gesprochen. Die Nordiren verteidigten diszipliniert und machten die Räume für die Gastgeber eng. Der Squadra Azzurra fiel nur wenig ein, um die Abwehrkette der Nordiren zu überspielen. Nur bei einem Schuss von Federico Dimarco (8.) musste Gäste-Keeper Pierce Charles vor der Pause ernsthaft eingreifen.

Nach dem Seitenwechsel wurden die Italiener aktiver. Ihnen gelang es, den Druck zu erhöhen und sich mehr Chancen herauszuspielen. Das Tor von Tonali wirkte wie eine Befreiung. Von da an wurden die Gastegeber auch spielerisch besser. Nach Keans Tor war die Entscheidung gefallen.

Türkei trifft auf Kosovo

Auch die Türkei ist der ersten WM-Teilnahme seit 24 Jahren einen Schritt näher gekommen. Im Playoff-Halbfinale schlug die Mannschaft von Vincenzo Montella in Istanbul Rumänien mit 1:0 (0:0). Arda Güler hob den Ball gefühlvoll aus dem rechten Halbfeld in den Lauf von Außenverteidiger Ferdi Kadioglu, der den Pass sauber verarbeitete und zum Tor des Tages einschob. Am kommenden Dienstag trifft die Türkei auf Kosovo. Die Mannschaft um Hoffenheims Fisnik Asllani schlug die Slowakei mit 4:3.

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Polen schlägt Albanien und fordert Schweden

Weiter von der WM träumen darf auch Robert Lewandowski mit Polen. Der langjährige Bundesligaprofi vom FC Barcelona setzte sich mit seinem Team 2:1 (0:1) gegen Albanien durch und traf dabei zum zwischenzeitlichen 1:1 (63.). Piotr Zielinski (73.) drehte die Partie zugunsten der Polen, die nun in Schweden antreten müssen. Die Skandinavier, die sich über die Nations League für die Playoffs qualifiziert haben, bezwangen in Valencia dank eines Dreierpacks von Arsenal-Angreifer Viktor Gyökeres (6., 51., 73./Foulelfmeter) die Ukraine mit 3:1 (1:0).

Tschechien dreht das Spiel gegen Irland

Tschechien setzte sich mit 4:3 nach Elfmeterschießen gegen Irland durch. Leverkusens Patrik Schick hatte zum zwischenzeitlichen 1:2 (27./Foulelfmeter) getroffen. Nach 120 Minuten stand es 2:2. Die Tschechen empfangen nun Dänemark, das sich gegen Nordmazedonien keine Blöße gab und dank einer starken zweiten Halbzeit mit 4:0 (0:0) gewann.

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