DFB-Aufgebot für die WMJulian Nagelsmanns wunderliche Reise nach Amerika

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Ein durchaus selbstkritischer Bundestrainer: Julian Nagelsmann in Frankfurt.
Ein durchaus selbstkritischer Bundestrainer: Julian Nagelsmann in Frankfurt. Michael Probst/AP Photo

Nach der Kritik an seiner Kommunikation ist der Bundestrainer bei der Präsentation des WM-Kaders um versöhnliche Töne bemüht. Und doch beginnt die Vorbereitung mit ein paar Widersprüchen.

Von Christof Kneer

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Wenn ein Bundestrainer auf einem Podium Platz nimmt, um einen Turnierkader zu verkünden, darf man davon ausgehen, dass ein paar harte Nachrichten dabei herauskommen. Joachim Löw hat mal erklärt, warum er „Leroy Sahne“ und „Nils Petterson“ nicht mitnehmen könne, Jürgen Klinsmann hat mal erläutert, warum er David Odonkor mitnimmt. Als nun der Bundestrainer Julian Nagelsmann am Donnerstagmittag in Frankfurt seinen WM-Kader präsentierte, stand wenig überraschend eine Torwartpersonalie im Zentrum seines Referats, wobei der harte Nachrichtengehalt durch die Wort- und Bildmeldungen der vergangenen Tage schon deutlich aufgeweicht war.

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