MeinungFußball-WMItalien? Nein. Aber wen hätten Trump und Infantino denn sonst gerne?

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Kommentar von Johannes Aumüller

Lesezeit: 2 Min.

Die zwei Herren über die Fußballwelt: US-Präsident Donald Trump (re.) und Fifa-Boss Gianni Infantino.
Die zwei Herren über die Fußballwelt: US-Präsident Donald Trump (re.) und Fifa-Boss Gianni Infantino. Jim Watson/AFP

Die Fifa beteuert trotzig, dass Iran in jedem Fall an der WM teilnimmt. Dabei muss man längst ein Nachrücker-Szenario debattieren – und sieh an, es gibt einen Kandidaten, der sportlich und politisch passt.

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Selbst die Ministerpräsidentin hat sich zügig eingeschaltet. „Beschämend“ sei die Vorstellung, dass Italien bei der WM im Sommer Iran als Teilnehmer ersetze, sagte Ministerpräsidentin Giorgia Meloni. Zumindest den Anschein von Reststolz wollte sie sich nicht nehmen lassen, nach all den Demütigungen und drei verpassten WM-Qualifikationen. Wobei, man stelle sich das vor, kurz vor WM-Beginn läge doch dieses konkrete Angebot auf dem Tisch: Liebe Italiener, aufgrund aktueller Umstände ist noch ein Plätzchen frei in einer verlockenden Gruppe mit Belgien, Ägypten und Neuseeland, wollt ihr nicht vom Strand zurück wie 1992 die Dänen von McDonald’s? … Wer weiß, wie standhaft da das Land und seine oft vom Calcio getriebene Politik wären.

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