MeinungStart der Fußball-WMIn den Sand gesetzt

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Essay von Claudio Catuogno, Doha

Lesezeit: 8 Min.

Und Dunkelheit umgibt den Fußballkosmos: Die WM in Katar wird von Problemen begleitet, die es so noch nie gab beim größten Turnier der Welt.
Und Dunkelheit umgibt den Fußballkosmos: Die WM in Katar wird von Problemen begleitet, die es so noch nie gab beim größten Turnier der Welt. (Foto: Collage: Christian Tönsmann/PantherMedia / Anna Omelchenko)

Fifa-Boss Gianni Infantino verspricht "das unglaublichste Event, das die Welt je gesehen hat". Doch die Botschaft der WM in Katar ist längst eine andere: Mit Geld kann man alles kaufen. Und zwar wirklich alles.

Bis zur Mittagszeit war der Souq Waqif, Dohas historisches, aber längst auch mit internationaler Skulpturenkunst bestücktes und mit QR-Codes vollgehängtes Marktlabyrinth, noch träge in der Sonne gelegen. Kein Windhauch strich durch die Abertausenden Länderfähnchen, die sich hier neuerdings über die Gassen spannen, und vor dem Mareeb Yameni Honey Centre dösten die Händler in ihren schneeweißen Thob-Gewändern vor sich hin. Dann kamen die Mexikaner. Also die echten, die aus Toluca, Zentralmexiko.

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