Auslosung für die WM 2026Die Fifa zu Gast bei ihrem Freund

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Er nennt ihn „Johnny“: Mit Fifa-Präsident Gianni Infantino (Mitte) versteht sich Donald Trump blendend - solange die beiden sich gegenseitig von Nutzen sind.
Er nennt ihn „Johnny“: Mit Fifa-Präsident Gianni Infantino (Mitte) versteht sich Donald Trump blendend - solange die beiden sich gegenseitig von Nutzen sind. (Foto: Evan Vucci/AP/dpa)

Ausgerechnet im Kennedy-Center, einst ein überparteilicher Kulturpalast, empfängt Donald Trump den Fußball-Weltverband für die WM-Auslosung. Es soll ein „phänomenaler Start“ werden. Natürlich mit ihm selbst in der Hauptrolle.

Von Peter Burghardt, Washington

Was waren das für selige Zeiten, als die USA 1994 zuletzt eine Fußball-WM veranstaltet durften? Es regierte Bill Clinton, der das Turnier dann in Chicago auch eröffnete. Die Auslosung im Dezember 1993 ließ er sausen, warum auch nicht, was sollte ein Staatschef da. Auf der Bühne in Las Vegas stand unter anderem Faye Dunaway, James Brown sang „Living in America“, und Robin Williams nannte den Fifa-Generalsekretär Sepp Blatter „Bladder“. Das bedeutet Blase, also die Blase von Menschen.

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