WM-AusAberkanntes Tor: War es wirklich ein Foul von Anton?

Lesezeit: 2 Min.

Wurde Paraguays Torwart Torhüter Orlando Gill (Mitte) in dieser Szene vom deutschen Verteidiger Waldemar Anton wirklich gefoult?
Wurde Paraguays Torwart Torhüter Orlando Gill (Mitte) in dieser Szene vom deutschen Verteidiger Waldemar Anton wirklich gefoult?
Jan Woitas/dpa

Zum Unverständnis vieler Experten greift der VAR beim deutschen WM-Aus ein – und nimmt das vermeintliche Führungstor von Jonathan Tah zurück. Was diese Entscheidung mit dem FC Arsenal zu tun hat.

Von Felix Haselsteiner, Boston/Vancouver

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Nicht einmal einer der elf Spieler aus Paraguay hatte sich offensichtlich beschwert. In der 104. Spielminute standen beide Mannschaften bereit, um dieses WM-Sechzehntelfinale fortzusetzen, beim Stand von 2:1 für Deutschland nach einem Kopfballtreffer von Jonathan Tah. Doch da bekam der marokkanische Schiedsrichter Jalal Jayed einen Hinweis von der Videoschiedsrichterin Tatiana Guzmán aus Nicaragua. Die hatte ein Foul gesehen, das offenbar den Spielern genauso durchgerutscht war wie Jayed selbst. Womöglich, weil es sich bei der Aktion von Waldemar Anton gar nicht um ein Foul gehandelt hatte.

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