Südafrika zieht in die K.-o.-Runde einEin kleines Wunder, das die Statistiken widerlegt

Lesezeit: 3 Min.

Nach dem Treffer von Thapelo Maseko gibt es bei Südafrikas Spielern kein Halten mehr.
Nach dem Treffer von Thapelo Maseko gibt es bei Südafrikas Spielern kein Halten mehr.
Moises Castillo/AP/dpa

Niemand hat damit gerechnet: Südafrika übersteht erstmals die Gruppenphase bei einer Fußball-WM. Die Emotionen sind groß nach einem Erfolg, in dem viele Geschichten stecken.

Von Felix Haselsteiner, Vancouver

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Eine Fülle an Statistik-Accounts gibt es in den sozialen Medien, die ununterbrochen Wahrscheinlichkeiten berechnen. Bei einer Fußball-Weltmeisterschaft mit 48 Mannschaften entstehen Tausende Szenarien, welche Nationen auf welche Weise die K.-o.-Runde erreichen; für Zahlenfans ist das ein Fest. Unter den Statistikern herrschte über eine Konstellation vor dem dritten Spieltag allerdings weitgehende Einigkeit, es ging um die Gruppe A: Die Zahlen sprachen klar gegen Südafrika. Manche Modelle sahen nur eine Wahrscheinlichkeit von sieben Prozent für den Fall des Weiterkommens. In vielen Beiträgen war Südafrika gar nicht mehr aufgeführt, aufgrund akuter Chancenlosigkeit.

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