Seit Sonntagnacht ist die WM-Party Made in USA offiziell vorbei, doch der Kater wird wohl noch länger anhalten. Einige Argentinier waren nach dem Abpfiff ausfällig, sogar handgreiflich geworden gegen die spanischen Weltmeister; schon kurz zuvor während des Endspiels hatte man den spektakulären Salto mortale des heftig gefoulten Spaniers Pau Cubarsí bestaunen können, was zum Platzverweis des Argentiniers Enzo Fernández führte. Bei der Preiszeremonie bildete Spaniens Team dann ein Ehrenspalier für die Argentinier, diese aber wandten den Gewinnern sogleich die Rücken zu, als die Spanier auf dem Siegerpodest den WM-Pokal in Empfang nahmen.
MeinungFußball-WM 2026Bei dieser WM brach einfach zu viel an die Oberfläche
Kommentar von Thomas Kistner
Lesezeit: 3 Min.

Aber es glitzert doch so schön: Bei allem Goldflitter und Beistand von Donald Trump kann Gianni Infantino (rechts) nicht mehr verbergen, dass sich Widerstand gegen ihn formiert.
Carl Recine/Getty Images via AFPDie Fußballwelt ächzt im Nachgang eines Events, das Züge einer Freakshow trug. Doch so sehr der Fifa-Präsident alle Kritik weglächelt – die Abneigung gegen ihn hat die rote Zone erreicht.
