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Wichtige Updates
Argentiniens de Paul wehrt sich gegen Verschwörungsgerüchte
Frühere DFB-Torhüterin fordert mehr Individualität im deutschen Fußball
Mehr WM-Teilnehmer? Südamerika-Boss pro 64 Teams
Rund zwei Millionen Fans feiern Spaniens Weltmeister in Madrid
Fifa leitet Verfahren gegen Argentinien ein
Haaland Thema bei spanischen Feierlichkeiten
Erling Haaland ist dank Marc Cucurella erneut unfreiwillig Teil der spanischen Feierlichkeiten geworden. Wie schon nach dem EM-Titel 2024 rief der Verteidiger bei der WM-Party in Madrid erneut „Haaland zittert“ – und die spanischen Anhänger antworteten im Chor: „Weil Cucurella kommt.“ Mit einer sportlichen Rivalität hat das Ständchen wohl weniger zu tun, letztmals trafen Norweger und Spanier 2023 in der EM-Qualifikation aufeinander – zwar mit Haaland, aber ohne Cucurella.
„Letztes Jahr hat er mich nach dem Trikot gefragt, und jetzt fängt er an, über mich zu singen. Er kann machen, was er will, das ist mir ziemlich egal“, hatte Haaland der norwegischen Plattform Viaplay bereits vor zwei Jahren nach Spaniens EM-Triumph gesagt. Damals war dem Stürmerstar im direkten Premier-League-Duell von Manchester City mit Cucurellas FC Chelsea auch die sportliche Antwort geglückt, als er beim 2:0-Sieg die Führung erzielte. Auf eine sportliche Revanche in der englischen Liga muss Haaland diesmal verzichten.
Cucurella wechselte in diesem Sommer von Chelsea zu Real Madrid. Das ist für die Londoner auch deshalb ein Verlust, weil der Cucurella-Song ursprünglich von Chelsea-Fans stammt. Über den an diesem Mittwoch 28 Jahre alt werdenden Verteidiger sangen die Anhänger der Blues auf die Melodie des Kulthits „La Bamba“: „Cucurella, Cucurella / Er isst Paella / Er trinkt Estrella / Und seine Haare sind verdammt dick.“ Die Version mit Haaland kam dann erst später auf – mutmaßlich, weil beide zu dem Zeitpunkt in der Premier League spielten und Haaland dort zu den besten Stürmern zählt.
„Letztes Jahr hat er mich nach dem Trikot gefragt, und jetzt fängt er an, über mich zu singen. Er kann machen, was er will, das ist mir ziemlich egal“, hatte Haaland der norwegischen Plattform Viaplay bereits vor zwei Jahren nach Spaniens EM-Triumph gesagt. Damals war dem Stürmerstar im direkten Premier-League-Duell von Manchester City mit Cucurellas FC Chelsea auch die sportliche Antwort geglückt, als er beim 2:0-Sieg die Führung erzielte. Auf eine sportliche Revanche in der englischen Liga muss Haaland diesmal verzichten.
Cucurella wechselte in diesem Sommer von Chelsea zu Real Madrid. Das ist für die Londoner auch deshalb ein Verlust, weil der Cucurella-Song ursprünglich von Chelsea-Fans stammt. Über den an diesem Mittwoch 28 Jahre alt werdenden Verteidiger sangen die Anhänger der Blues auf die Melodie des Kulthits „La Bamba“: „Cucurella, Cucurella / Er isst Paella / Er trinkt Estrella / Und seine Haare sind verdammt dick.“ Die Version mit Haaland kam dann erst später auf – mutmaßlich, weil beide zu dem Zeitpunkt in der Premier League spielten und Haaland dort zu den besten Stürmern zählt.
Argentiniens de Paul wehrt sich gegen Verschwörungsgerüchte
Mittelfeldspieler Rodrigo de Paul hat die Kritik am Auftreten der Nationalmannschaft Argentiniens gekontert und seine Albiceleste als Opfer von Häme ausgemacht. „Heute sehe ich, wie viele Menschen auf diese Niederlage gewartet haben“, schrieb der 32-Jährige auf Instagram, zwei Tage nachdem seine Mannschaft den Spaniern im WM-Finale mit 0:1 nach Verlängerung unterlegen war.
Die Kritiker Argentiniens hätten „während der gesamten Weltmeisterschaft unbegründete Verschwörungstheorien verbreitet, um den Schmerz anderer zu lindern, die nicht das erleben konnten, was wir alle Argentinier erlebt haben“, schrieb de Paul und nahm damit wohl Bezug auf zuletzt immer wieder aufgekommene Vorwürfe, wonach die Argentinier von Schiedsrichterentscheidungen profitiert hätten.
„Weil unser Lächeln stört, weil unser Auftreten sie nervt“, nannte der Profi von Inter Miami als Gründe für die Häme. Viele Beobachter hatten den Triumph der Spanier als verdient eingestuft. Vor allem die Presse in England, das im Halbfinale an Lionel Messis Team gescheitert war, arbeitete sich an der harten Gangart der Argentinier ab. „Danke an die Götter des Fußballs“, schrieb die Sun, und auch der Telegraph hob hervor, dass sich „der Sport durchgesetzt“ habe.
Die Kritiker Argentiniens hätten „während der gesamten Weltmeisterschaft unbegründete Verschwörungstheorien verbreitet, um den Schmerz anderer zu lindern, die nicht das erleben konnten, was wir alle Argentinier erlebt haben“, schrieb de Paul und nahm damit wohl Bezug auf zuletzt immer wieder aufgekommene Vorwürfe, wonach die Argentinier von Schiedsrichterentscheidungen profitiert hätten.
„Weil unser Lächeln stört, weil unser Auftreten sie nervt“, nannte der Profi von Inter Miami als Gründe für die Häme. Viele Beobachter hatten den Triumph der Spanier als verdient eingestuft. Vor allem die Presse in England, das im Halbfinale an Lionel Messis Team gescheitert war, arbeitete sich an der harten Gangart der Argentinier ab. „Danke an die Götter des Fußballs“, schrieb die Sun, und auch der Telegraph hob hervor, dass sich „der Sport durchgesetzt“ habe.
Frühere DFB-Torhüterin fordert mehr Individualität im deutschen Fußball
Für die langjährige Nationaltorhüterin Nadine Angerer haben die deutschen Spieler viel zu wenige Ecken und Kanten. „Wir brauchen Spieler, die auch mal eine unangepasste Meinung äußern. Der DFB muss mehr Individualität zulassen. Die Interviews heute sind oft so langweilig. Da frage ich mich oft: Was ist eure wirkliche Meinung zu den Dingen?“, schrieb die zweimalige Weltmeisterin in ihrer Kolumne für das Nachrichtenportal t-online. Es sei „ein Problem, dass die Spieler dazu erzogen wurden, in ein System zu passen. Was die Nationalelf braucht, sind Systemsprenger“, forderte Angerer.
Die spanische Fußballkultur bezeichnete Angerer dagegen als „sensationell“. Die ehemalige Welttorhüterin sieht darin auch ein Vorbild für den DFB. „Das müssen wir auch in Deutschland als Ziel sehen. Dass wir eine klare Identität und einen eigenen Spielstil auf dem Platz entwickeln“, so Angerer. Spanien hatte das WM-Finale gegen Argentinien verdient mit 1:0 n.V. gewonnen.
„Diese Leistung im Finale war kein Zufall. Diese Dominanz, diese Souveränität, diese spielerische Klasse, das haben sie alles auch in den vorherigen Runden gezeigt“, lobte die 47-Jährige: „Und auch über diese Mannschaft hinaus. Spanien ist auch im Juniorenbereich das Maß aller Dinge, sei es bei den Jungen oder bei den Mädchen. Bei den Frauen zählt das Land sowohl im Vereinsfußball als auch im Nationalteam zur Weltspitze. Und obendrein sind die Spanier auch noch demütig und fair – einfach gute Menschen.“
Die spanische Fußballkultur bezeichnete Angerer dagegen als „sensationell“. Die ehemalige Welttorhüterin sieht darin auch ein Vorbild für den DFB. „Das müssen wir auch in Deutschland als Ziel sehen. Dass wir eine klare Identität und einen eigenen Spielstil auf dem Platz entwickeln“, so Angerer. Spanien hatte das WM-Finale gegen Argentinien verdient mit 1:0 n.V. gewonnen.
„Diese Leistung im Finale war kein Zufall. Diese Dominanz, diese Souveränität, diese spielerische Klasse, das haben sie alles auch in den vorherigen Runden gezeigt“, lobte die 47-Jährige: „Und auch über diese Mannschaft hinaus. Spanien ist auch im Juniorenbereich das Maß aller Dinge, sei es bei den Jungen oder bei den Mädchen. Bei den Frauen zählt das Land sowohl im Vereinsfußball als auch im Nationalteam zur Weltspitze. Und obendrein sind die Spanier auch noch demütig und fair – einfach gute Menschen.“
Mehr WM-Teilnehmer? Südamerika-Boss pro 64 Teams
Südamerikas Fußball-Präsident Alejandro Domínguez hat seine Position in der Diskussion um die erneute Vergrößerung des Teilnehmerfeldes bei der kommenden Weltmeisterschaft bekräftigt. „Das nächste Spiel findet zu Hause statt!“, schrieb der Boss des Kontinentalverbandes Conmebol bei X: „2030 steht die Weltmeisterschaft in Uruguay, Argentinien und Paraguay an – eine großartige Gelegenheit für den Fußball, das hundertjährige Jubiläum der WM mit einem Turnier mit 64 Mannschaften zu feiern.“
Im Hoheitsgebiet der südamerikanischen Konföderation soll es 2030 jeweils ein Auftaktspiel in Uruguay (Montevideo), dem Gastgeber der ersten WM vor dann hundert Jahren (1930) geben, zudem in Argentinien (Buenos Aires) und Paraguay (Asunción). Danach soll der größte Teil des Turniers in Spanien, Portugal und Marokko weitergehen. Derzeit ist die Endrunde vom 8. Juni bis 21. Juli geplant und wäre mit 44 Tagen die längste WM der Geschichte.
Die Diskussion um eine weitere Vergrößerung des Teilnehmerfeldes hatte Fifa-Präsident Gianni Infantino während der am Sonntag zu Ende gegangenen WM entfacht. Es sei ein Thema, über das man „auf jeden Fall“ nach der WM nachdenken solle. Die ganze Welt müsse von der WM träumen dürfen und „nicht nur Europa und Südamerika“. Mit 48 Teilnehmern war das jüngste Turnier in den USA, Mexiko und Kanada bereits um 16 Mannschaften aufgestockt worden.
Im Hoheitsgebiet der südamerikanischen Konföderation soll es 2030 jeweils ein Auftaktspiel in Uruguay (Montevideo), dem Gastgeber der ersten WM vor dann hundert Jahren (1930) geben, zudem in Argentinien (Buenos Aires) und Paraguay (Asunción). Danach soll der größte Teil des Turniers in Spanien, Portugal und Marokko weitergehen. Derzeit ist die Endrunde vom 8. Juni bis 21. Juli geplant und wäre mit 44 Tagen die längste WM der Geschichte.
Die Diskussion um eine weitere Vergrößerung des Teilnehmerfeldes hatte Fifa-Präsident Gianni Infantino während der am Sonntag zu Ende gegangenen WM entfacht. Es sei ein Thema, über das man „auf jeden Fall“ nach der WM nachdenken solle. Die ganze Welt müsse von der WM träumen dürfen und „nicht nur Europa und Südamerika“. Mit 48 Teilnehmern war das jüngste Turnier in den USA, Mexiko und Kanada bereits um 16 Mannschaften aufgestockt worden.
Rund zwei Millionen Fans feiern Spaniens Weltmeister in Madrid
Rund zwei Millionen Menschen haben den frisch gekrönten spanischen Fußball-Weltmeistern in Madrid einen triumphalen Empfang bereitet. Bei der Parade im offenen Bus durch das Zentrum der Metropole jubelten die begeisterten Menschen ihren Helden um Rodri und Jungstar Lamine Yamal zu. „Ich schwebe buchstäblich auf Wolke sieben“, sagte Ferran Torres, der Schütze des 1:0-Siegtores im Finale gegen Argentinien, kurz vor Beginn des Korsos.
Auf einem Doppeldeckerbus fuhr die "Furja Roja" durch Madrid, bejubelt allein am Cibeles-Platz von laut Behörden etwa 120 000 Menschen. Violeta Santos Moura/Reuters
Die Spieler tanzten, sangen und stellten immer wieder den gewonnenen WM-Pokal zur Schau. Allein am Cibeles-Platz, wo die Riesenparty ihren Höhepunkt haben sollte, warteten nach Schätzung der Hauptstadt-Behörden rund 120 000 Menschen – meist in roten Hemden – auf den Bus mit „La furia roja“ (der roten Furie), wie die spanische Auswahl genannt wird. Sie hatten den zweiten WM-Titel Spaniens nach 2010 schon seit dem frühen Abend bei Live-Musik und einer Show gefeiert. Hochsommerliche Temperaturen von weit mehr als 30 Grad auch am Abend hielten sie nicht davon ab, ihren Fußball-Helden so nahe wie möglich zu kommen.
Fifa leitet Verfahren gegen Argentinien ein
Wegen der Vorfälle nach dem Ende des WM-Endspiels zwischen Spanien und Argentinien hat der Fußball-Weltverband Fifa eine Untersuchung eingeleitet. Das Disziplinarkomitee habe entsprechende Schritte ergriffen, wie aus einer Mitteilung hervorgeht, aus der unter anderem die Nachrichtenagentur AP und der britische Sender Sky zitieren. Der Argentinier Leandro Paredes hatte sich nach der 0:1-Niederlage gegen Spanien nach dem Abschluss der Verlängerung zu einer Tätlichkeit hinreißen lassen. Paredes griff bei Rangeleien Spaniens Gavi am Leibchen, traf ihn mit der Hand im Gesicht und schubste ihn zu Boden. Zuvor hatte er Eric Garcia geschubst. Zunächst hatte es nach dem Spiel geheißen, Paredes habe dafür die rote Karte gesehen; in dem offiziellen Spielbericht der Fifa ist jedoch nur die gelbe Karte notiert, die der Argentinier während der Partie kassiert hatte. Schon da stand er kurz vor dem Platzverweis.
Paredes wurde in der Mitteilung nicht namentlich genannt. Außer gegen ihn könnten sich die Ermittlungen auch gegen Nahuel Molina und Co-Trainer Roberto Ayala wegen möglichen Fehlverhaltens richten, wie Medien berichteten. Enzo Fernández musste in der Nachspielzeit der regulären Spielzeit wegen eines Foulspiels mit Gelb-Rot vom Platz.
Argentinien hat sich von seiner schlechten Seite gezeigt, kommentiert Jan Heidtmann:
Paredes wurde in der Mitteilung nicht namentlich genannt. Außer gegen ihn könnten sich die Ermittlungen auch gegen Nahuel Molina und Co-Trainer Roberto Ayala wegen möglichen Fehlverhaltens richten, wie Medien berichteten. Enzo Fernández musste in der Nachspielzeit der regulären Spielzeit wegen eines Foulspiels mit Gelb-Rot vom Platz.
Argentinien hat sich von seiner schlechten Seite gezeigt, kommentiert Jan Heidtmann:
"Genießt jeden Kuss": Spaniens König Felipe VI. empfängt Weltmeister
Nach ihrer Rückkehr aus den USA sind Spaniens Fußball-Weltmeister von König Felipe VI. empfangen worden. „Ihr seid müde – aber was für eine wunderbare Müdigkeit. Herzlichen Glückwunsch“, sagte der Monarch im königlichen Palacio Real in Madrid. Der König gratulierte der „selección“ zu einem „epischen“ Triumph nach einer wahren „Odyssee“ und würdigte die Qualitäten einer „legendären und historischen Mannschaft“: „Es gibt noch viel zu feiern. Genießt jeden Kuss, jede Geste der Anerkennung, denn ihr habt sie euch verdient.“ Spanien sei nun sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen amtierender Fußball-Weltmeister.
Felipe war mit seiner Frau, Königin Letizia, und den Töchtern, der Prinzessin von Asturien Leonor und Infantin Sofía, am Vortag zum Endspiel nach East Rutherford gereist. Bei der Siegerehrung nahm der Monarch Spieler in den Arm und hielt den WM-Pokal freudestrahlend in den Händen. Nach dem protokollarischen Empfang im Königspalast stand für die Mannschaft um Kapitän Rodri noch ein Höflichkeitsbesuch bei Regierungschef Pedro Sánchez an, bevor sie sich im offenen Bus auf eine triumphale Tour im offenen Bus durch die Hauptstadt begibt. Am Abend wurden dann bis zu einer Million Menschen am zentralen Cibeles-Platz zur großen WM-Feier erwartet.
Felipe war mit seiner Frau, Königin Letizia, und den Töchtern, der Prinzessin von Asturien Leonor und Infantin Sofía, am Vortag zum Endspiel nach East Rutherford gereist. Bei der Siegerehrung nahm der Monarch Spieler in den Arm und hielt den WM-Pokal freudestrahlend in den Händen. Nach dem protokollarischen Empfang im Königspalast stand für die Mannschaft um Kapitän Rodri noch ein Höflichkeitsbesuch bei Regierungschef Pedro Sánchez an, bevor sie sich im offenen Bus auf eine triumphale Tour im offenen Bus durch die Hauptstadt begibt. Am Abend wurden dann bis zu einer Million Menschen am zentralen Cibeles-Platz zur großen WM-Feier erwartet.
Mit Trikot und WM-Pokal: König Felipe VI. und Königin Letizia mit ihren Töchtern Leonor (links vom König) und Sofia (rechts der Königin) gemeinsam mit Spaniens Weltmeistern. IMAGO/CordonPress
Wieder gut gelandet: die spanische Mannschaft am Madrider Flughafen. Manu Fernandez/AP/dpa
Trump will die WM „sofort“ wieder
US-Präsident Donald Trump will sich nach dem Ende der XXL-WM 2026 „sofort“ für die Austragung einer weiteren Endrunde in den USA bewerben. „Wir müssen das noch einmal machen, und zwar so lange ich noch da bin. Hast du das gehört, Gianni?“, sagte Trump bei seinem ersten Besuch eines WM-Spiels am Sonntag.
Er habe eine „tolle Idee“ für Fifa-Chef Gianni Infantino, sagte der US-Präsident am Rande des WM-Finals im Gespräch mit Fox Sports: „Ich sagte: Du musst zwei Länder auswählen. Kündige uns also beim nächsten Mal wieder an und danach ein weiteres Land. Das wird die Wut und den Schock etwas lindern.“
Die nächste WM findet 2030 in Spanien, Portugal und Marokko statt. Die ersten drei Spiele werden in Uruguay, Argentinien und Paraguay ausgetragen, um das 100-jährige Jubiläum des Turniers zu feiern. Derzeit diskutiert die Fifa dazu eine Aufstockung von 48 auf 64 Teams. Vier Jahre später ist Saudi-Arabien Gastgeber, die Turniere von 2038 an sind noch nicht vergeben.
Donald Trump hat diese WM bereits zu einer hochpolitischen Veranstaltung gemacht, analysiert New-York-Korrespondent Boris Herrmann:
Er habe eine „tolle Idee“ für Fifa-Chef Gianni Infantino, sagte der US-Präsident am Rande des WM-Finals im Gespräch mit Fox Sports: „Ich sagte: Du musst zwei Länder auswählen. Kündige uns also beim nächsten Mal wieder an und danach ein weiteres Land. Das wird die Wut und den Schock etwas lindern.“
Die nächste WM findet 2030 in Spanien, Portugal und Marokko statt. Die ersten drei Spiele werden in Uruguay, Argentinien und Paraguay ausgetragen, um das 100-jährige Jubiläum des Turniers zu feiern. Derzeit diskutiert die Fifa dazu eine Aufstockung von 48 auf 64 Teams. Vier Jahre später ist Saudi-Arabien Gastgeber, die Turniere von 2038 an sind noch nicht vergeben.
Donald Trump hat diese WM bereits zu einer hochpolitischen Veranstaltung gemacht, analysiert New-York-Korrespondent Boris Herrmann:
Schlechter Verlierer: Argentinier Paredes schlägt Gavi nach Abpfiff ins Gesicht
Hässliche Szenen unmittelbar nach Spielende: Argentiniens Leandro Paredes hat sich nach Abpfiff des WM-Finals gegen Spanien zu einer Tätlichkeit hinreißen lassen. Paredes griff bei Rangeleien Spaniens Gavi am Leibchen, traf ihn mit der Hand im Gesicht und schubste ihn zu Boden. Der 32-Jährige stand schon während des Spiels wegen seiner ruppigen Spielweise, vorbelastet mit einer gelben Karte, kurz vor dem Platzverweis.
Ex-Nationalspielerin Tabea Kemme sagte als Expertin bei MagentaTV, bei Paredes sei „etwas durchgeknallt“. Ex-DFB-Kicker Thomas Müller, wegen seiner kommunikativen Art auf dem Platz auch „Radio Müller“ genannt, ergänzte, er selbst habe sich in ähnlichen Situationen immer mehr aufs Debattieren konzentriert, „da meine Stärken nie im Nahkampf lagen“.
Das WM-Finale bietet viel Anlass zur Kritik, auch wegen der Argentinier, die sich im Spiel auf Nahkampf konzentrierten, anstatt aufs Tor zu schießen, kommentiert Martin Schneider:
Ex-Nationalspielerin Tabea Kemme sagte als Expertin bei MagentaTV, bei Paredes sei „etwas durchgeknallt“. Ex-DFB-Kicker Thomas Müller, wegen seiner kommunikativen Art auf dem Platz auch „Radio Müller“ genannt, ergänzte, er selbst habe sich in ähnlichen Situationen immer mehr aufs Debattieren konzentriert, „da meine Stärken nie im Nahkampf lagen“.
Das WM-Finale bietet viel Anlass zur Kritik, auch wegen der Argentinier, die sich im Spiel auf Nahkampf konzentrierten, anstatt aufs Tor zu schießen, kommentiert Martin Schneider:
Nach Finalpleite: Milei kündigt Feiertag in Argentinien an
Argentinien darf seine entthronten Weltmeister um Lionel Messi im Rahmen eines nationalen Feiertages ehren. Die Regierung des Landes hat nach der Finalniederlage gegen Spanien bestätigt, dass am Tag der Feierlichkeiten nach der Rückkehr der Nationalmannschaft in ihre Heimat die Arbeit ruhen werde. Das wird voraussichtlich am Dienstag der Fall sein. Messi und Co. sollen in der Casa Rosada empfangen werden, dem Amtssitz von Staatspräsident Javier Milei.
„Je nachdem, welchen Tag die Spieler und der Trainerstab für die Feier festlegen, wird dieser Tag zum nationalen Feiertag erklärt.“Argentiniens Präsident Javier Milei
Der Rechtspopulist bedankte sich nach der Niederlage im Endspiel von East Rutherford bei den Spielern. „Ihr habt bis zum Schluss gekämpft“, schrieb er auf X, Argentinien werde „für immer“ an der Spitze thronen. In einem weiteren Beitrag kündigte er den Feiertag an. Das Team wird am Montagabend nach einem elfstündigen Flug um 18 Uhr Ortszeit (23 Uhr MESZ) in Buenos Aires erwartet.
Spanien erwartet eine Million Fans beim Empfang in Madrid
Zum Empfang der spanischen Fußball-Nationalmannschaft werden am Montagnachmittag im Zentrum von Madrid bis zu eine Million Menschen erwartet.
Die Mannschaft soll um 12.50 Uhr Ortszeit am Flughafen von Madrid landen. Anschließend werden die Spieler vom Moncloa-Palast, dem Amtssitz von Ministerpräsident Pedro Sánchez, zum Cibeles-Platz fahren. Der Platz ist traditioneller Treffpunkt für Feierlichkeiten der spanischen Nationalmannschaft und ihrer Fans.
Dort soll eine Zeremonie mit den Spielern stattfinden. Zur Bewältigung des Andrangs sind zusätzliche Sicherheits- und Verkehrsmaßnahmen geplant, sagte Martín. Insgesamt werden 2050 Polizeibeamte und 400 Einsatzkräfte der Guardia Civil im Einsatz sein.
Madrid bereitete sich bereits am Sonntagabend auf eine lange Partynacht vor, bei der Tausende Fans, die das Spiel in Bars und drei Fanzonen verfolgt hatten, zum Feiern auf die Straßen strömten. Auch nach dem WM-Sieg 2010 in Südafrika hatten Hunderttausende Spanierinnen und Spanier die Mannschaft in Madrid empfangen.
Die Mannschaft soll um 12.50 Uhr Ortszeit am Flughafen von Madrid landen. Anschließend werden die Spieler vom Moncloa-Palast, dem Amtssitz von Ministerpräsident Pedro Sánchez, zum Cibeles-Platz fahren. Der Platz ist traditioneller Treffpunkt für Feierlichkeiten der spanischen Nationalmannschaft und ihrer Fans.
Dort soll eine Zeremonie mit den Spielern stattfinden. Zur Bewältigung des Andrangs sind zusätzliche Sicherheits- und Verkehrsmaßnahmen geplant, sagte Martín. Insgesamt werden 2050 Polizeibeamte und 400 Einsatzkräfte der Guardia Civil im Einsatz sein.
Madrid bereitete sich bereits am Sonntagabend auf eine lange Partynacht vor, bei der Tausende Fans, die das Spiel in Bars und drei Fanzonen verfolgt hatten, zum Feiern auf die Straßen strömten. Auch nach dem WM-Sieg 2010 in Südafrika hatten Hunderttausende Spanierinnen und Spanier die Mannschaft in Madrid empfangen.
Bereits am Sonntag haben Fans den Sieg ihrer Mannschaft in Madrid gefeiert. Getty Images
Argentinien-Trainer bricht Pressekonferenz unter Tränen ab
Argentiniens Trainer Lionel Scaloni hat seine Pressekonferenz nach der WM-Finalniederlage gegen Spanien unter Tränen abgebrochen. „Es ist sehr schmerzhaft, es tut mir sehr leid“, sagte der Coach heftig weinend und eilte von der Bühne.
Zuvor hatte der 48-Jährige über seine Gefühle nach dem verpassten zweiten Weltmeistertitel gesprochen. „Ich habe mir schon in der Kabine die Augen ausgeweint, deswegen weine ich jetzt nicht“, sagte Scaloni. Als er dann doch weinen musste, erhielt er aufmunternden Applaus von argentinischen Journalisten.
Zuvor hatte der 48-Jährige über seine Gefühle nach dem verpassten zweiten Weltmeistertitel gesprochen. „Ich habe mir schon in der Kabine die Augen ausgeweint, deswegen weine ich jetzt nicht“, sagte Scaloni. Als er dann doch weinen musste, erhielt er aufmunternden Applaus von argentinischen Journalisten.
Schwer enttäuscht nach der Niederlage seines Teams: Argentiniens Nationaltrainer Lionel Scaloni. REUTERS
Scaloni schwärmte von seiner Mannschaft um Lionel Messi. „Es ist ein großartiges Team. Ich hoffe, dass zukünftige Generationen davon beeinflusst werden.“
Zu seiner eigenen Zukunft hielt sich Scaloni bedeckt. Zuletzt hatte es Berichte gegeben, dass sich der Weltmeistertrainer von 2022 mit dem Verband auf eine Verlängerung seines auslaufenden Vertrags bis 2030 geeinigt habe. Er werde mit dem Verbandspräsidenten sprechen. „Ich bin ihm dankbar, dass ich hier an dieser Stelle sein darf“, sagte Scaloni – und weinte.
New York-Korrespondent Boris Herrmann hat sich das Finale im Stadion von East Rutherford angeschaut und kommt zu dem Ergebnis: Argentiniens Auftritt im Finale war ein "unwürdiger Schlussakt":
Zu seiner eigenen Zukunft hielt sich Scaloni bedeckt. Zuletzt hatte es Berichte gegeben, dass sich der Weltmeistertrainer von 2022 mit dem Verband auf eine Verlängerung seines auslaufenden Vertrags bis 2030 geeinigt habe. Er werde mit dem Verbandspräsidenten sprechen. „Ich bin ihm dankbar, dass ich hier an dieser Stelle sein darf“, sagte Scaloni – und weinte.
New York-Korrespondent Boris Herrmann hat sich das Finale im Stadion von East Rutherford angeschaut und kommt zu dem Ergebnis: Argentiniens Auftritt im Finale war ein "unwürdiger Schlussakt":
Neuer Geschäftsführer? Mertesacker in Gesprächen mit DFB
Der ehemalige Fußball-Weltmeister Per Mertesacker ist in Gesprächen mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und könnte demnächst als Geschäftsführer des Verbandes zum Chef des designierten Bundestrainers Jürgen Klopp werden. Auf diesem Posten könnte er Andreas Rettig, der seinen zum Jahresende auslaufenden Vertrag nicht verlängert, folgen.
„Man muss dem DFB eins lassen: Der Kontakt zu mir ist irgendwie nie abgerissen. In der letzten Woche ist nochmal ein bisschen Dynamik reingekommen. Wir unterhalten uns sozusagen. Aber es gibt noch nichts zu verkünden“, sagte Mertesacker im ZDF.
„Man muss dem DFB eins lassen: Der Kontakt zu mir ist irgendwie nie abgerissen. In der letzten Woche ist nochmal ein bisschen Dynamik reingekommen. Wir unterhalten uns sozusagen. Aber es gibt noch nichts zu verkünden“, sagte Mertesacker im ZDF.
ZDF-Fußballexperte Per Mertesacker (Archivbild). Soeren Stache/dpa
Telekom erwirbt Medienrechte an Fußball-WM 2030
Die Deutsche Telekom hat sich die Medienrechte an der Fußball-Weltmeisterschaft 2030 gesichert. Alle 104 Partien des Turniers werden auf der hauseigenen TV-Plattform Magenta TV zu sehen sein, teilte der Bonner Konzern am Sonntagabend mit. Das Turnier zum 100-jährigen Bestehen des Wettbewerbs findet vom 8. Juni bis zum 21. Juli 2030 in sechs Ländern auf drei Kontinenten statt. Gastgeber für die 48 Nationalmannschaften sind Spanien, Portugal, Marokko, Uruguay, Paraguay und Argentinien. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen die Übertragungsrechte für die Europameisterschaft 2028 erworben.
Newsdesk
Klopp spricht von einer Einigung
Jürgen Klopp ist frei für das Bundestrainer-Amt. Bis zur endgültigen Einigung müsse man sich ein wenig noch gedulden, merkte er an, doch Zweifel gibt es praktisch nicht mehr. Denn: Sein Vertrag mit Red Bull ist laut Klopp kein Hindernis mehr. „Ich habe eine Einigung und eine Regelung mit Red Bull gefunden, eine sehr, sehr großzügige Regelung, wenn man so will“, sagte der 59-Jährige bei MagentaTV kurz vor dem Anpfiff des WM-Endspiels.
Klopp verwies aber noch auf anstehende Gespräche mit dem DFB: „Es ist nichts final und das ist nun mal so. Es ist ja so, die Gespräche liefen und alles geht in die richtige Richtung.“ Details zum Treffen mit Red-Bull-Chef Oliver Mintzlaff nannte Klopp zwar nicht. Sein bis 2029 datierter Vertrag als weltweiter Fußball-Chef beim Getränkekonzern hat demnach aber offenbar keine Gültigkeit mehr, so dass er zum DFB wechseln kann.
Klopp soll möglichst in der kommenden Woche als neuer Bundestrainer beim DFB vorgestellt werden, sobald letzte Vertragsdetails geklärt sind: „Es sollte dann in den nächsten Tagen passieren, im Idealfall.“ Es müssten aber noch „viele Gespräche“ geführt werden, sagte Klopp, und deutete an, dass es weitere Fragen zu klären gibt. Klopp monierte zudem, dass in den vergangenen Tage zu viele Details durchgesickert seien. Nicht alle Berichte seien korrekt gewesen.
Klopp soll beim DFB die Nachfolge von Julian Nagelsmann antreten, der nach dem frühen WM-Aus den Bundestrainerposten zwei Jahre vor Auslaufen seines Vertrages räumen musste. Klopp war nach vielen Jahren als Vereinstrainer seit Januar 2025 als „Head of Global Soccer“ für Red Bull tätig. Bei der Weltmeisterschaft arbeitet er als Experte für MagentaTV.
Klopp verwies aber noch auf anstehende Gespräche mit dem DFB: „Es ist nichts final und das ist nun mal so. Es ist ja so, die Gespräche liefen und alles geht in die richtige Richtung.“ Details zum Treffen mit Red-Bull-Chef Oliver Mintzlaff nannte Klopp zwar nicht. Sein bis 2029 datierter Vertrag als weltweiter Fußball-Chef beim Getränkekonzern hat demnach aber offenbar keine Gültigkeit mehr, so dass er zum DFB wechseln kann.
Klopp soll möglichst in der kommenden Woche als neuer Bundestrainer beim DFB vorgestellt werden, sobald letzte Vertragsdetails geklärt sind: „Es sollte dann in den nächsten Tagen passieren, im Idealfall.“ Es müssten aber noch „viele Gespräche“ geführt werden, sagte Klopp, und deutete an, dass es weitere Fragen zu klären gibt. Klopp monierte zudem, dass in den vergangenen Tage zu viele Details durchgesickert seien. Nicht alle Berichte seien korrekt gewesen.
Klopp soll beim DFB die Nachfolge von Julian Nagelsmann antreten, der nach dem frühen WM-Aus den Bundestrainerposten zwei Jahre vor Auslaufen seines Vertrages räumen musste. Klopp war nach vielen Jahren als Vereinstrainer seit Januar 2025 als „Head of Global Soccer“ für Red Bull tätig. Bei der Weltmeisterschaft arbeitet er als Experte für MagentaTV.


