Lionel MessiDer beste Spaziergänger der Fußballgeschichte

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„Er spaziert ja nur über den Platz“: Lionel Messi profitiert bei der WM von seiner ökonomischen Spielweise.
„Er spaziert ja nur über den Platz“: Lionel Messi profitiert bei der WM von seiner ökonomischen Spielweise.
Paul Ellis/AFP

Mit zwei Treffern gegen Österreich bricht Argentiniens Genie den WM-Torrekord. Im Vorruhestandsalter könnte er auf dem Weg zum besten Turnier seiner Karriere sein – dank seiner ökonomischen Spielweise.

Von Javier Cáceres, Dallas

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Lionel Andrés Messi ist ein Palindrom. Das heißt: Messi ist natürlich nicht im Wortsinn ein Palindrom. Das Konzept Messi ist es. Sein Spiel am Montag in Dallas gegen Österreich, das mit einem 2:0-Sieg für Argentinien endete, war es auch. Man kann das eine und konnte das andere von vorn oder von hinten lesen, immer mit dem gleichen Resultat: einer Summe von frappierenden Ungeheuerlichkeiten und Mirakeln der Einzigartigkeit, wie sie die Welt des Fußballs bislang so nicht gekannt hat, auch nicht die 1930 begonnene Geschichte der Weltmeisterschaften. Allzu lange kann es ja nicht mehr dauern, bis alles vorbei ist, sodass es sich wohl lohnt, Lionel Messis Gegenwart so auszukosten wie die völlig überteuerten Weine in den USA. Denn Messi wird am Mittwoch 39 Jahre alt.

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