Als Kylian Mbappé Teenager war, nannte man ihn „le petit Obama“, der kleine Obama. Das war in Monaco, seiner ersten Station als Profifußballer, mit 16. Er redete offenbar schon damals wie ein Politiker. Er stanzte Motivationssätze in die Köpfe seiner volljährigen Mitspieler, die den Fußball locker transzendierten. Kleine gesellschaftspolitische Exposés sollen das gewesen sein, vorgetragen mit quiekig kindlicher, aber sehr bestimmter Stimme.
Kylian MbappéDer kleine Obama
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Kylian Mbappé steht in einer Linie mit den größten Fußballern Frankreichs. Mit 19 war er schon Weltmeister, ein Überflieger. Und doch polarisiert er das Land wie kein anderer – auch, weil er zu Politik nicht schweigt.
Von Oliver Meiler, Paris
