Fifa-Präsident Gianni Infantino„Der Mann, der sich für Gott hält“

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Der Fußball bin ich: Fifa-Präsident Gianni Infantino, 56.
Der Fußball bin ich: Fifa-Präsident Gianni Infantino, 56. Argentina v Saudi Arabia/IMAGO/ANP

Gianni Infantino schwingt sich zum Alleinherrscher über den Weltfußball auf. Was könnte ihn jetzt noch stoppen? Womöglich seine Hybris – und die Justiz. Eine Beweisaufnahme zum WM-Start.

Von Johannes Aumüller und Thomas Kistner

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Die Dramaturgie beim Fifa-Kongress Ende April in Vancouver folgt einer klar aufsteigenden Linie. Superlativ für Superlativ feiert sich Gianni Infantino als Zampano des Weltfußballs. Er verkündet, dass Iran auf jeden Fall an der WM teilnehmen wird, Krieg hin, Krieg her. Er lässt sich für eine Rekordzahl feiern: Bis zu 14 Milliarden Dollar, so stellt er es in Aussicht, will sein Weltverband im kommenden Vier-Jahres-Zyklus an Einnahmen einstreichen. Aber dann, zur Überraschung aller, folgt erst der eigentliche Höhepunkt: der Moment, in dem ein profaner Fußballverwalter aus den Schweizer Alpen in die Geschichtsbücher eingehen will.

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Fußball-Weltverband
:Erst zur WM, dann zur Schweizer Justiz

Die Staatsanwaltschaft Fribourg ermittelt gegen Fifa-Präsident Gianni Infantino. Es geht um die Schattenwelt der Spielerberater – und den Vorwurf einer falschen Anschuldigung. Bald soll Infantino selbst vernommen werden.

SZ PlusVon Johannes Aumüller und Thomas Kistner

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