MeinungFifaNoch unverschämter als die WM-Ticketpreise ist nur Infantinos Begründung dafür

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Kommentar von Claudio Catuogno

Lesezeit: 4 Min.

Gianni Infantino erklärt sich auf einer Pressekonferenz im Stadion in Mexiko-Stadt.
Gianni Infantino erklärt sich auf einer Pressekonferenz im Stadion in Mexiko-Stadt. Alfredo Estrella/AFP

Gianni Infantinos Logik lautet: Die Fifa musste die horrenden Preise so ansetzen – aus Liebe zum Fußball. Um Gutes zu tun. Was in dieser Business-Gedankenwelt nicht vorkommt: Fußballfans.

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Eines kann man Gianni Infantino nicht vorwerfen: dass er sich wegduckt, wenn es ungemütlich wird. Dann stellt er sich mit seiner Vielsprachigkeit, seinem prallen Selbstbewusstsein und seiner markanten Glatze direkt in den Sturm. Gut, er tut das nicht bei jedem kritischen Lüftchen – genau genommen sind Pressekonferenzen des Fifa-Präsidenten so selten wie Torhüter, die Fallrückziehertore erzielen. Aber wenn mal wieder WM ist, also alle vier Jahre, kommt Infantino zur Fragestunde. Und dann kommt er auch gleich zur Sache!

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