Deniz Undav stand ein paar Meter entfernt von der Eckfahne und ließ sanft die Hüfte kreisen. Ganz langsam nach links. Ganz langsam nach rechts. Es lief die 56. Spielminute, zwischen Deutschland und Ecuador stand es 1:1 – und Deniz Undav hielt sich mal wieder in jenem Bereich des Spielfelds auf, in dem er bei dieser Weltmeisterschaft die längste Zeit verbracht hat: außerhalb der Seitenlinie. Dann zog sich Undav das Leibchen aus, und wer die Ohren in der warmen Luft von New Jersey in die richtige Richtung hielt, der konnte klar und deutlich vernehmen, wie die Zuschauer fern seiner Stuttgarter Heimat seinen Namen riefen: „Deeeeeeeniz Undav!“
Deutschland bei der WM 2026Eine Leistung, die wenig Hoffnung macht
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Das deutsche Nationalteam verliert das fürs Weiterkommen unerhebliche letzte Gruppenspiel gegen Ecuador verdient mit 1:2. Nicht mal Deniz Undav kann diesmal rettend eingreifen.
Von Philipp Schneider, East Rutherford
