MeinungFußball-WMMit einer einfachen Regeländerung erstickt die Fifa gute Geschichten im Keim

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Kommentar von Claudio Catuogno, Atlanta

Lesezeit: 3 Min.

Plötzlich weltbekannt: Die ungeschlagenen Kapverden begeistern viele Menschen bei dieser WM. Hat sich allein dafür die Mega-Gruppenphase gelohnt?
Plötzlich weltbekannt: Die ungeschlagenen Kapverden begeistern viele Menschen bei dieser WM. Hat sich allein dafür die Mega-Gruppenphase gelohnt?
Lynne Sladky/AP via dpa

Sind zwei Teams punktgleich, entscheidet bei dieser WM erstmals der direkte Vergleich – und nicht die Tordifferenz. Zum Ende der Vorrunde drohen somit etliche Spiele, in denen es um nichts mehr geht.

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War es ein Fehler, das Teilnehmerfeld der WM auf 48 Teams zu erweitern? Hätte bisher etwas gefehlt, wenn man auf 16 Mannschaften verzichtet hätte? Nun, zumindest hätte es dann diesen herrlichen Dialog kürzlich am Flughafen von Atlanta nicht gegeben, um halb sechs Uhr morgens, am Tag nach dem sensationellen 0:0 der Kapverden bei ihrem WM-Debüt gegen Europameister Spanien.

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Kapverden-Torhüter Vozinha
:Die Leistung seines Lebens

Der 40-jährige Torhüter Vozinha ist der Mann des Spiels beim sensationellen 0:0 der Kapverden gegen Spanien. Nach der Partie kommen ihm die Tränen – auch, weil seine Mutter nicht in die USA einreisen konnte.

Von Martin Schneider

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