Seit bald zwei Wochen hat er die weltgrößte Bühne für sich. Gianni Infantino düst von Spielstätte zu Spielstätte bei dieser Mega-WM, zwei Partien pro Tag will er möglichst erwischen. Was oft auch gelingt, dank einer leicht anrüchigen Gabe des Emirats Katar, die aber natürlich – wer will schon die Compliance aufwecken – als fixer Bestandteil eines Sponsoring-Pakets deklariert wird: ein Privatjet, dessen Gebrauch allein dem Fifa-Präsidenten vorbehalten ist. Eine Menge Ärger hatte Infantino in der Vergangenheit mit seinem Privatflieger-Geprotze, es gab zeitweilig sogar Strafermittlungen dazu. Jetzt ist der Jet halt ein offizieller Marketingbeitrag.
Fifa-Präsident vor der WiederwahlInfantino ist nervös. Das macht ihn gefährlich
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Lächeln und winken kann er auf Knopfdruck: Fifa-Präsident Gianni Infantino.
Luke Hales/Getty ImagesBei der WM düst Gianni Infantino im von Katar gesponsorten Privatjet von Stadion zu Stadion. Was er dort tut, außer in die Kameras zu grinsen? Er führt knallharten Wahlkampf – und lässt die ein oder andere Intrige lancieren.
Von Thomas Kistner
