England nach Platz drei bei der WMDer englische Turnier-Pranger

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Harry Kane und Thomas Tuchel wurden mit England WM-Dritter. Trotzdem steht der deutsche Trainer in der Kritik.
Harry Kane und Thomas Tuchel wurden mit England WM-Dritter. Trotzdem steht der deutsche Trainer in der Kritik. Kevin C. Cox/Getty /AFP

Ausgeschieden? Sündenbock suchen! Nirgends ist die Kritik nach Fußballturnieren so gnadenlos wie in England. Das musste vor Thomas Tuchel schon eine Reihe an Spielern und Trainern erfahren – sogar Harry Kane.

Von Sven Haist

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Fairplay bildet das moralische Fundament des englischen Sportethos. Respekt, Integrität und verantwortungsvolles Handeln sollen das Verhalten von Aktiven, Fans und Berichterstattern prägen – im Wettkampf ebenso wie im anschließenden Umgang. Gegenüber den eigenen Protagonisten geraten diese Grundsätze in England allerdings mitunter in Vergessenheit. Auch nach der bitteren Halbfinalniederlage der englischen Nationalmannschaft gegen Argentinien (1:2) bei der Fußball-WM in Nordamerika war von Fairplay wenig zu spüren.

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Englands dritter Platz bei der WM
:Die Bronzemedaille kommt nach Hause

Enorme Dominanz, gewaltiger Schrecken und dann doch das beste Ergebnis seit 60 Jahren – Englands 6:4-Spektakel gegen Frankreich stärkt auch Thomas Tuchels Position. Echte Alternativen zum deutschen Coach gibt es ohnehin kaum.

SZ PlusVon Sven Haist

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