DFB-Torwart Baumann vor der WM„Das war nicht ganz cool“

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Oliver Baumann flog in Chicago ein paar Mal spektakulär durch den Strafraum, er sicherte damit das 2:1 gegen die Amerikaner.
Oliver Baumann flog in Chicago ein paar Mal spektakulär durch den Strafraum, er sicherte damit das 2:1 gegen die Amerikaner. Jamie Squire/Getty Images via AFP

Oliver Baumann zeigt gegen die USA nochmals starke Paraden und erlaubt sich kurz vor seiner Rückkehr auf die Bank ein paar ehrliche Worte.

Von Martin Schneider, Chicago

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Gerade wird die Geschichte wieder oft erzählt, wie Oliver Kahn am 7. April 2006 in seinem roten Ferrari zum Hotel am Münchner Hauptbahnhof fuhr. Kurz zuvor hatte ihn der damalige Bundestrainer Jürgen Klinsmann per SMS erreicht und ihn gebeten, doch zu ihm zu kommen. Im Hotel teilte ihm Torwarttrainer Andy Köpke mit, dass Jens Lehmann die deutsche Nummer eins im Tor bei der kommenden WM sein würde. Das Gespräch soll schnell vorbei gewesen sein. Kurz darauf alliterierte die Bild-Zeitung: „Klinsi killt King Kahn.“ Was der gebürtige Titan nach dieser Absage tun würde, wusste zu dem Zeitpunkt niemand. Am wahrscheinlichsten erschien der sofortige Rücktritt. Es kam bekanntlich anders.

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