WM 2010:Der vierte Tag in Bildern

Japan und Kamerun bieten artistische und unterhaltsame Einlagen. Holland gewinnt durch ein kurioses Eigentor und einen Abstauber gegen wackere Dänen. Die Bilder des Tages.

28 Bilder

Italy v Paraguay: Group F - 2010 FIFA World Cup

Quelle: getty

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Die ersten 30 Minuten zogen sich im Dauerregen in die Länge, die amtierenden Weltmeister enttäuschten. Die Paraguayaner hielten hinten dicht und Angriffe der Squadra Azzurra - wie dieser missglückte Versuch des Mittelfeldspielers Riccardo Montolivo vom AC Florenz in der 22. Spielminute - waren nur selten, und noch seltener aussichtsreich.

WM 2010 - Italien - Paraguay

Quelle: dpa

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Damit nicht genug: Die paraguayischen Akteure liefen schneller und wussten die Trägheit der italienischen Favoriten zu nutzen. In der 39. Minute köpfte Abwehrspieler Antonin Alcaraz nach der Vorbereitng durch Aureliano Torres den Ball zum 1:0 ins Tor.

Italy v Paraguay: Group F - 2010 FIFA World Cup

Quelle: getty

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Großer Jubel über den Überraschungstreffer des Abwehrspielers vom belgischen FC Brügge. Die Hoffnung wuchs, das diese Vorlage der Südamerikaner ein wenig Tempo in das bisher eher hinkende Kurzpass-Spiel der Italiener im Green-Point-Stadion in Kapstadt bringen würde.

A Paraguay fan kisses a mock World Cup trophy before the start of the 2010 World Cup Group F soccer match between Paraguay and Italy at Green Point stadium in Cape Town

Quelle: rtr

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Auch die Fans der Albirroja jubelten über den ersten Treffer ihrer Mannschaft in Südafrika - und herzten schon einmal den Weltmeisterpokal aus Plastik.

Italy v Paraguay: Group F - 2010 FIFA World Cup

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Ihm war dagegen überhaupt nicht zum Jubeln zumute: Italiens Trainer Marcello Lippi stand während der ersten Halbzeit recht betrübt am Rasenrand. Egal, wie sich die Squadra Azzurra in dieser Weltmeisterschaft schlägt, für ihn wird es seine letzte sein. Lippis Nachfolger steht bereits fest: Cesare Prandelli, Coach beim AC Florenz, wird Lippi, den Meistermacher von 2006, beerben.

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Quelle: afp

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Zur zweiten Halbzeit kam die italienische Nummer eins nicht zurück auf den Platz, statt Gianluigi Buffon stellte sich Ersatzschlussmann Frederico Marchetti von Cagliari Calcio ins Tor. Grund ist wohl eine Verletzung Buffons, er soll sich den Ischias-Nerv eingeklemmt haben.

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Auch nach der Halbzeitpause schienen die Torversuche des amtierenden Weltmeisters zunächst nicht aussichtsreicher als in der ersten Hälfte - dafür mangelte es einigen Einlagen nicht an artistischem Geschick, wie etwa diesem Über-Kopf-Kick von Simone Pepe von Udinese Calcio.

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Quelle: afp

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Doch in der 63. Minute atmete ganz Italien auf: Der Römer Daniele de Rossi schoss den Ausgleich. Die Erleichterung der Mannschaft zeigte ich schnell auch auf dem Spielfeld. Die Pässe der Italiener werden länger, die Spielzüge mutiger...

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...und die Chancen für Lippis Stürmer häufiger. Doch auch Paraguays Torwart Justo Villar erholte sich vom Schock über seine Fahrlässigkeit beim italienischen Ausgleichstreffer und hatte seinen Torraum wieder unter Kontrolle. Obwohl sich die Italiener im letzten Drittel auf ihre Spielqualitäten besannen, blieb es beim Unentschieden. Paraguay und Italien trennten sich in diesem Vorrundenspiel der Gruppe F 1:1.

WM 2010 - Japan - Kamerun

Quelle: dpa

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Im Rudel hinter dem Siegtorschützen her: Die japanischen Spieler verfolgen Keisuke Honda (dritter von rechts), der das entscheidende 1:0 gegen Kamerun schoss. Es war Japans erster Auftaktsieg bei einer WM.

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Quelle: ap

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Das Spiel war in der ersten halben Stunde zerfahren und bot nur wenige ansehnliche Szenen. Japans Yuichi Komano (unten) und Eric Choupo-Moting gaben immerhin eine artistische Einlage zum Besten.

Japan's Yoshito Okubo clutches his face as Cameroon's goalkeeper Hamidou Souleymanou jumps for the ball during their 2010 World Cup Group E soccer match at Free State stadium in Bloemfontein

Quelle: rtr

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Auch die beiden Torhüter sorgten immer wieder unfreiwillig für Unterhaltung, weil sie planlos durch den Strafraum segelten oder Bälle durch die Hände flutschen ließen. Der Kameruner Schlussmann Hamidou Souleymanou (im Bild) hatte bei Flanken seine liebe Mühe.

Cameroon's Eto'o holds onto the ball during a 2010 World Cup Group E soccer match against Japan at Free State stadium in Bloemfontein

Quelle: rtr

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Was Kameruns Stürmerstar Samuel Eto'o bot, hatte mit Unterhaltung dagegen nicht viel zu tun. Der Angreifer von Champions-League-Sieger Inter Mailand tauchte weitgehend unter und war selten so lange am Ball wie in dieser Szene.

Japan v Cameroon: Group E - 2010 FIFA World Cup

Quelle: getty

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In der 39. Minute sah die gesamte Kamerun-Abwehr zu, wie Japans Stürmer Honda (hinten) sich den Ball nach einer Flanke in aller Ruhe stoppte, kurz schaute - und dann aus dem Stand das 1:0 erzielte.

Japan's Keisuke Honda celebrates with team mates after scoring a goal against Cameroon during their 2010 World Cup Group E soccer match at Free State stadium in Bloemfontein

Quelle: rtr

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Nach dem Tor zeigte Honda, dass er nicht nur aus dem Stand schießen, sondern auch schnell rennen und hoch springen kann - beim Jubeln mit den Mitspielern.

WM 2010 - Japan - Kamerun

Quelle: dpa

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Eine starke Szene hatte Eto'o (Mitte) dann doch. Er ließ zwei Gegenspieler aussteigen und legte ab auf Choupo-Moting - doch dessen Schuss verfehlte das Tor deutlich.

WM 2010 - Japan - Kamerun

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Japans Yuichi Komano (rechts) und seine Mitspieler verteidigten den Vorsprung mit Entschlossenheit, Kamerun (im Bild Pierre Webo) war oft zu zögerlich und entfachte nur selten Gefahr. Eine spektakuläre Szene gab es aber noch ...

Japan's goalkeeper Kawashima tries to save a shot by Cameroon's Mbia as the ball hits the crossbar during the 2010 World Cup Group E soccer match

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... Kameruns Stephane Mbia (nicht im Bild)  zog aus der Distanz ab. Japans Torwart Eiji Kawashima (graues Trikot) war chancenlos, doch der Ball knalte an die Latte.

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Und deshalb konnte dieser japanische Fan vor Freude über den Sieg kräftig in seine Vuvuzela blasen.

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Das Duell der beiden wohl flachsten WM-Teilnehmernationen endete mit einem klaren Sieg für die Niederlande gegen Dänemark. 2:0 hieß es am Ende für die "Elftal" von Bondscoach Bert van Marwijk - der Start ins Turnier ist den Holländern damit geglückt.

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Das Soccer City Stadium in Soweto war an diesem Tag fest in holländischer Hand. Oranje hieß der Dresscode - vor allem bei den Damen aus den Niederlanden.

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Quelle: ap

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Zwischen Hollands robustem Stürmer Dirk Kuyt (li.) und dem dänischen Abwehrhaudegen Daniel Agger ging es dann weniger fröhlich zur Sache.

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Und auch Simon Poulsen (re.) macht bald Bekanntschaft mit Kuyt. Die Holländer spielten zwar von Beginn an dominant und druckvoll, doch die dänische Defensive hielt zunächst hinten dicht.

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Die hochgelobten Niederländer um Robin van Persie (li.) mussten auf den noch verletzten Arjen Robben verzichten und so fehlte ihnen in den entscheidenden Momenten das Überraschungsmoment.Hier kassiert Arsenal-Star van Persie die gelbe Karte.

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Unterdessen lieferten sich Mark van Bommel und Christian Poulsen (re.) ein herrlich umkämpftes Mittelfeldduell zweier Kampfenthusiasten.

Denmark's Poulsen heads the ball to score an own goal during the 2010 World Cup Group E soccer match against Netherlands in Johannesburg

Quelle: rtr

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Kurz nach der Pause erwischte dann ausgerechnet Dänemarks Simon Poulsen, der sein Geld in Holland beim AZ Alkmaar verdient, eine Flanke mit dem Kopf. Der Ball prallte an den Rücken seines Mitspielers Daniel Agger (Mitte)  - und von dort ins eigene Tor.

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Rafael van der Vaart (re.) & Co. konnten sich über einen Führungstreffer freuen, der auf höchst kuriose Weise entstanden war. Die Dänen trauerten da bereits ihren vergebenen Chancen aus der ersten Halbzeit hinterher.

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Quelle: afp

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In der Folge hatte Morten Olsens Team der orangen Offensivkunst nichts mehr entgegenzusetzen und so staubte kurz vor Schluss Dirk Kuyt das 2:0 ab. Mit den Holländern wird zu rechnen sein bei dieser WM - erst Recht, wenn Robben fit wird.

© sueddeutsche.de/jbe
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