WM 2010: Achtelfinale:Der Raketen-Robben

Er nimmt Tempo auf, zieht nach innen, schießt - und der Ball ist im Tor. Beim 2:1 der Niederländer gegen die Slowakei macht Arjen Robben das, wofür man ihn so schätzt. Das Spiel in Bildern.

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Er nimmt Tempo auf, zieht nach innen, schießt - und der Ball ist im Tor. Beim 2:1 der Niederländer gegen die Slowakei macht Arjen Robben das, wofür man ihn so schätzt. Das Spiel in Bildern. Arjen Robben ist zurück. Die Kraft reichte zwar nur für 70 Minuten, aber sie reichte für ein Tempodribbling auf dem rechten Flügel mit anschließendem Führungstor. So legte Robben den Grundstein zum Sieg der Niederländer gegen die Slowakei. Was er mit dem Ball am Fuß macht, sieht übrigens viel schöner aus als das, was er beim Jubeln mit seinem Gesicht macht.

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... dass sich Arjen Robben intensiv aufwärmte. Er sprintete, machte schnelle Richtungswechsel, dehnte sich. Zum ersten Mal stand der Rechtsaußen des FC Bayern nach überstandener Oberschenkelverletzung in der Startelf.

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Dennoch wirkte Bondscoach Bert van Marwijk vor Spiegelbeginn sehr angespannt. Mit skeptischem Blick und verschränkten Armen beobachtete er das Aufwärmen. Ob er Angst hatte vor der Slowakei, die in der Vorrunde immerhin den Weltmeister Italien ausgeschaltet hatte?

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Nach 18 Minuten unternahm Robben etwas gegen die Skepsis seines Trainers. Er tat das, was die Bayern-Fans und jetzt wohl auch die Holland-Fans so an ihm schätzen: Tempo aufnehmen, Ball in vollem Lauf annehmen, vom rechten Flügel nach innen ziehen, mit dem linken Fuß abziehen.

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Natürlich hatte der slowakische Torwart Jan Mucha (am Boden) keine Chance, den Flachschuss zu halten. Der Ball schlug im kurzen Eck direkt neben dem Pfosten ein. 1:0 für Holland - ein typisches Robben-Raketen-Tor.

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So richtig entspannt wirkte van Marwijk aber auch nach der Führung nicht, also versuchte Robben nachzulegen.

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Wieder zog er von der rechten Seite nach innen, doch es gab drei Unterschiede zum Führungstor: Erstens war er nicht so schnell unterwegs, zweitens wählte er die lange Ecke, drittens hielt Mucha den Ball.

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Von Robert Vittek (rechts), der gegen Italien zwei Tore erzielt hatte, war diesmal lange Zeit nichts zu sehen. In der 68. Minute tauchte er frei im Strafraum auf. Sein Schuss war allerdings zu unplatziert. Wenig später schoss Vittek bei seiner nächsten guten Möglichkeit über das Tor.

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Kurz darauf jubelten die Holländer über das 2:0. Besonders Dirk Kuyt (unten) verhielt sich beim zweiten Treffer vorbildlich: Erst legte er den Ball auf Wesley Sneijder zurück, dass dieser den Ball nur noch ins Tor schieben musste. Dann trug er den Torschützen ganz lässig auf einer Schulter durchs Stadion.

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In der Nachspielzeit erzielte Vittek zwar noch das 2:1 per Elfmeter, doch die Slowakei schied aus. Holland steht im Viertelfinale und trifft dort auf den Sieger der Partie Brasilien gegen Chile.

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