2017

In diesem Jahr wächst an der Grundlinie praktisch kein Grashalm mehr, es war ungewöhnlich heiß und trocken in Wimbledon. Hässlich braun sieht es aus, es gibt Löcher und jede Menge herausgerissene Grasklumpen, die die Spieler wie im Bild Adrian Mannarino wieder sorgsam einbuddeln müssen. Der Weltranglistenerste Andy Murray schimpfte gar nach seinem Drittrundensieg: "Der Platz ist in keinem so guten Zustand wie in den vergangenen Jahren." Woraufhin sicht der Veranstalter verteidigte: "Die Vorbereitung der Courts ist mit exakt den gleichen sorgfältigen Standards durchgeführt worden wie in den vergangenen Jahren", hieß es in einer Stellungnahme. Abnutzungserscheinungen seien auf diesem "natürlichen Untergrund" ganz normal.

Bild: REUTERS 13. Juli 2017, 09:292017-07-13 09:29:28 © SZ.de/dti/chge