Tennis-Endspiel in WimbledonIm Frieden mit der Finalniederlage

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Good Job: Jannik Sinner (links) und Alexander Zverev beglückwünschen sich zu ihrer starken Leistung in Wimbledon.
Good Job: Jannik Sinner (links) und Alexander Zverev beglückwünschen sich zu ihrer starken Leistung in Wimbledon. Henry Nicholls/AFP

Alexander Zverev hat Jannik Sinner im Finale von Wimbledon an dessen Grenzen gebracht – und verloren. Doch der Deutsche darf hoffen: Mit seinem neuen, mutigeren Spielstil ist er zum Jäger des Topduos der Tenniswelt geworden.

Von Gerald Kleffmann, Wimbledon

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Sah Alexander Zverev schon mal als Verlierer bei einem Grand-Slam-Turnier so entspannt, so sehr mit sich im Reinen aus wie in diesem Moment? Es war spät am Sonntagabend, als der 29 Jahre alte Tennisprofi noch eine seiner letzten Verpflichtungen im All England Club zu erledigen hatte. Aufrecht, klarer Blick, freundliches Lächeln, so saß er im Media Theatre, um auf seinen finalen Auftritt beim berühmtesten Turnier der Branche zurückzublicken. Mit dem zweiten Husarenstück hatte es knapp nicht geklappt.

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