Der SV Werder Bremen ist schon ein spezieller Fußballklub. Am Osterdeich halten sie sich für sehr weltoffen, eine Selbstwahrnehmung, die in den meisten Alltagssituationen absolut von der Realität gedeckt ist. Offene Arme gehören bei Werder quasi zur Vereinsräson, genauso wie ein Hauch Kosmopolitismus und geradezu einnehmende Nettigkeit. Und doch tun sich die Bremer jedes Mal überaus schwer damit, neue Menschen in ihren engsten Kreis aufzunehmen. Vor allem, wenn diese großen Klubpersönlichkeiten nachfolgen, die sowohl der engste Kreis als auch das äußerste Umfeld lieben gelernt hatten.
MeinungTrainerentlassung bei Werder BremenIn der Rangliste der Schuldigen nimmt Horst Steffen nur Platz drei ein
Kommentar von Thomas Hürner
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Goodbye: Nach zehn Bundesliga-Spielen ohne Sieg muss Horst Steffen bei Werder gehen.
Michael Taeger/Jan Huebner/ImagoAuf Langzeittrainer folgen in Werders Klubgeschichte stets Interregnen. Diese Regelmäßigkeit liegt aber keineswegs nur an den Übungsleitern.
