Ailton hat sich zum Sachverhalt noch nicht geäußert, auch die Gedanken von Johan Micoud sind bislang nicht bekannt. Dabei könnten sie, aus jeweils unterschiedlichen Gründen, der Öffentlichkeit wohl am besten erklären, was die Idee des SV Werder Bremen mit Stürmer Victor Boniface gewesen war. Micoud kam 2002 von der Ersatzbank in Parma und wurde am Weserufer zügig zu „le Chef“; anders als der Rest der Fußballwelt hatten die Bremer eine Fantasie dafür entwickelt, was der französische Spielmacher draufhat und wie man dessen sensiblen Charakter streichelt. Auch beim Kugelblitz war die passende Gebrauchsanweisung verfertigt worden: Einfach mal beherzt in Richtung Tor sausen lassen – und Ailtons Leibesfülle dabei einfach ignorieren.
MeinungSaison-Aus von Victor BonifaceWerder stand lange für ein erfolgreiches Transfer-Modell. Es funktioniert nicht mehr
Kommentar von Thomas Hürner
Lesezeit: 2 Min.

Die Realität kontert erneut Werder Bremens Mut zum Risiko: Nach Naby Keïta ist auch der Versuch mit Victor Boniface gescheitert.

Gespräch mit Werder-Trainer Steffen:„Neulich habe ich gehört, ich sei streng …“
Ihm eilt der Ruf voraus, nett zu sein: Vor dem Spiel beim FC Bayern erklärt Horst Steffen, nach welchen Prinzipien er seine Elf führt, wie er in Bremen empfangen wurde – und was er über Videospiele von Victor Boniface denkt.
Lesen Sie mehr zum Thema