MeinungWerder BremenEin Klassenverbleib für Zyniker

Kommentar von Thomas Hürner

Lesezeit: 2 Min.

Clemens Fritz (links) und Peter Niemeyer sind noch mal mit dem Klassenverbleib und zeitweise mit dem Schrecken davongekommen.
Clemens Fritz (links) und Peter Niemeyer sind noch mal mit dem Klassenverbleib und zeitweise mit dem Schrecken davongekommen. DeFodi Images/Imago

Werders Verantwortliche haben in dieser Saison viel falsch gemacht. Der vorzeitige Klassenverbleib darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass der aktuelle Weg langfristig in die zweite Liga führt.

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Zyniker könnten sagen, dass Werder Bremen alles, wirklich alles versucht hat – nur um am Ende denkbar knapp am offensichtlichen Vorhaben zu scheitern, krachend ins Unterhaus zu stürzen. Vorwerfen lassen mussten sich die Bremer am Samstag jedenfalls nichts. Sie verloren standesgemäß 0:1 bei der TSG Hoffenheim und verschafften sich einen zusätzlichen Nachteil, indem sie sich die früheste rote Karte der Klubgeschichte (Yukinari Sugawara, fünfte Minute) einhandelten. Nur die Konkurrenz machte, mal wieder, nicht mit. St. Pauli und Wolfsburg verloren ihre Spiele ebenfalls und untersagten somit jene Hilfeleistung, die Werder am vorletzten Spieltag so dringend gebraucht hätte. So wird die Ausbeute von 32 Punkten nun auf jeden Fall zum Verbleib in der ersten Liga reichen.

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